Schweizer Bevölkerung soll sich gesund und nachhaltig ernähren

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bund will eine neue Ernährungsstrategie vorlegen, um gesünderes und nachhaltigeres Essen zu fördern.

    Kühlschrank, Ernährung, Organisation
    Eine gesunde Ernährungsweise soll ebenso gefördert werden wie mehr Bewegung. (Symbolbild) - Unsplash

    Zu viel Süsses, Salziges und Fettiges und zu wenig Früchte, Gemüse und Hülsenfrüchte: Die Schweizer Bevölkerung ernährt sich unausgewogen. Der Bund will mit der neu aufgelegten Ernährungsstrategie den Finger auf gesünderes und nachhaltigeres Essen legen.

    Erarbeitet hat die Ernährungsstrategie 2025-2032 das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), auf der Grundlage der 2024 ausgelaufenen Vorgängerstrategie, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess. Im Zentrum steht das Vorbeugen gegen Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden.

    Gemeinsam für Gesundheit und Nachhaltigkeit

    Gleichzeitig will die neue Ernährungsstrategie die Nachhaltigkeit fördern. Sie baut gemäss der Mitteilung auf der nationalen Strategie zur Prävention nicht übertragbarer Krankheiten auf und ebenso auf der Klimastrategie der Schweiz.

    Die Strategie will zunächst bei der Information ansetzen. Vermittelt werden sollen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Eine gesunde Ernährungsweise soll ebenso gefördert werden wie mehr Bewegung.

    Aktion gegen Zucker, Salz und Fett

    Handeln will der Bund auch in Sachen Zusammensetzung von Lebensmitteln und Werbung. Hier seien Politik, die Wirtschaft und Privatorganisationen in der Verantwortung, so das BLV. Etwa sollen Lebensmittel weniger Zucker und Salz enthalten.

    Kinder sollen der Werbung für zu süsse, zu salzige oder zu fettige Produkte weniger ausgesetzt sein. Und in der Schul- und Betriebsverpflegung sollen gesundheitsfördernde und nachhaltige Standards etabliert werden. Auch gegen Lebensmittelverschwendung will der Bund vorgehen.

    Der Bund will weiterhin Daten zu Ernährung und Lebensmitteln erheben und der Forschung und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Bis Ende 2025 will das BLV einen Aktionsplan zu der neu aufgelegten Ernährungsstrategie vorlegen.

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    Kommentare

    User #4423 (nicht angemeldet)

    Ja lieber Bund, ihr wollt das, dann müsst ihr auch wollen, die Schweiz giftfrei zu unterstützen und die Chemie Lobby meiden... Auch das geoengineering ist schädlich... (in der Luft)

    User #1262 (nicht angemeldet)

    Das ist ja gut und schön, doch das Gemüse und Trinkwasser sollte auch ungiftig und phas-frei sein. Der Bund ist leider auf einem Auge blind.

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