Rémy Wyssmann präsentiert Kernpunkte seiner Bundesratskandidatur

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Rémy Wyssmann hat am Mittwoch vor den Medien die Kernpunkte seiner Kandidatur für die Nachfolge von Guy Parmelin vorgestellt. Er habe sich lange überlegt, ob er dafür bereit sei und konstatierte: «Ich bin es.»

    Der Solothurner Nationalrat Rémy Wyssmann will in den Bundesrat.
    Der Solothurner Nationalrat Rémy Wyssmann will in den Bundesrat. - KEYSTONE/KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    «Er hat das Amt als besonnener Staatsmann geführt, im Sinne der SVP und im Sinne unseres Landes», sagte Wyssmann über den noch amtierenden Bundesrat Guy Parmelin. Nun bewerbe sich Wyssmann um diesen Sitz.

    Als Kandidat habe Wyssmann ein einziges Ziel, sagte er auf Französisch: Er wolle den Bürgerinnen und Bürgern das Vertrauen in die Institutionen zurückgeben. Diese sollten der Bevölkerung dienen und nicht sich selber.

    Laut Wyssmann ist Parmelins freiwerdender Sitz ein Sitz der Romandie. Das nehme er sehr ernst. Er möchte deshalb auf Französisch arbeiten und nicht nur «bonjour» sagen. Deshalb spreche er nun in dieser Sprache.

    «Ich verlange kein bestimmtes Departement», sagte Wyssmann weiter. Er würde jedes übernehmen, dass ihm der Bundesrat anvertraue und sich in das Dossier einarbeiten. Mit seinen 59 Jahren könne er zwei volle Legislaturen arbeiten, vielleicht mehr, und sich ab dem ersten Tag voll engagieren.

    Wyssmann betonte, dass er keinerlei Mandate habe, nicht in der Verwaltung, nicht in einer Stiftung, nicht ein bezahltes in einem Unternehmen oder einer Interessengruppe. Er würde in das Amt des Bundesrats eintreten, ohne etwas verlassen zu müssen. In den vergangenen Jahren habe er gezeigt, dass er Mehrheiten erlangen könne, mit anderen Parteien, vor dem Volk und an den Urnen.

    In den 30 Jahren, in denen er seine Kanzlei aufgebaut habe, habe er nur seinen Klienten und unserem Gesetz Rechenschaft geschuldet, fuhr Wyssmann auf Deutsch fort. Als Bundesrat müsse man auch auf die Situation der Bevölkerung, das Kollegium, das Parlament, die Medien und weitere Akteure Rücksicht zu nehmen. Lange habe er sich überlegt, ob er dazu bereit sei und sei zum Schluss gekommen: «Ich bin es.»

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    Kommentare

    User #5196 (nicht angemeldet)

    Bitte alke 7 Bundesräte zurücktreten und das Problem wäre gelöst besser wäre das die Bundesräte vom Volk bestimmt wird und nicht in der von den Kantonen nur volle Demütigung dem Volke gegenüber

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Wieso soll uns das interessieren? BR werden aysschliesslich von den beiden Kammern gewählt, ob uns die Person passt oder nicht!

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