Raumtemperatur soll in Bundesbauten auf 20 Grad begrenzt werden

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Bundesrat hat beschlossen: Während der anstehenden Heizperiode dürfen Bundesbauten maximal auf 20 Grad geheizt werden.

    Energie
    Um Energie zu sparen, will der Bundesrat in der kommenden Heizperiode die Heiztemperatur in den Bundesbauten auf 20 Grad zu begrenzen. (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bundesbauten sollen wegen des Energiemangels nur eingeschränkt geheizt werden.
    • Der Bundesrat hat eine Grenze von 20 Grad beschlossen.

    In der kommenden Heizperiode soll die Temperatur in den Bundesbauten auf 20 Grad zu begrenzt werden. Das hat der Bundesrat beschlossen. Er schätzt, dass die kühlere Temperatur bis zu zehn Prozent des Energieverbrauchs für die Wärmeerzeugung einspart.

    Der Bund will zudem den Gasverbrauch seiner zivilen Bauten mit verschiedenen Massnahmen in der kommenden Heizperiode um ein Drittel reduzieren.

    Gasversorgung
    Der Iran-Krieg lähmt den Flüssiggas-Transport. Europas Speicher sind kaum gefüllt, und die Schweiz ohne eigene Kapazitäten bangt um ihre Gasversorgung. (Symbolbild) - keystone

    Zusammen mit weiteren Energiesparaufträgen an die Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung komme der Bund seiner Verantwortung nach und leiste einen wichtigen Beitrag an die Energieeinsparbemühungen der Schweiz, schrieb der Bundesrat.

    Der Bundesrat erinnerte daran, dass die Energieeffizienz und damit der Energieverbrauch der Bundesbauten in den letzten Jahren in Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundesrates durch Neubauten und Sanierungen laufend verbessert werden konnte.

    Mitarbeiter sollen auch individuell Energie sparen

    Ausserdem hat die Landesregierung die Bundeskanzlei und die Departemente beauftragt, zusätzliche betriebliche Energiesparmassnahmen umzusetzen. Wo es vom Betrieb her möglich ist, soll das Warmwasser abgestellt und die Dauer der Heizabsenkung über Nacht und das Wochenende verlängert werden.

    Wasser
    Ein tropfender Wasserhahn. (Symbolbild) - Pixabay

    Ebenso sollen die nicht sicherheitsrelevante Beleuchtung sowie Geräte, die nicht zwingend in Betrieb sein müssen, abgeschaltet werden.

    Zwischen Weihnachten und Neujahr soll der Verwaltungsbetrieb mit dem Ziel reduziert werden, möglichst wenige Gebäude zu betreiben. Und schliesslich werden die Mitarbeitenden im Rahmen der bestehenden internen Sensibilisierung angehalten, mit ihrem individuellen Verhalten am Arbeitsplatz Energie zu sparen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Bundeshaus
    8 Interaktionen
    CO2-Ausstoss
    lettland
    80 Interaktionen
    Schweiz folgt der EU
    radio pilatus
    8 Interaktionen
    Bis 2034
    Quickline
    13 Interaktionen
    Tipps für den Alltag

    MEHR AUS STADT BERN

    Futsal
    4 Interaktionen
    LIVE-Stream
    YB
    9 Interaktionen
    Am Sonntag
    Werner Salzmann Bundesrat Schnegg
    19 Interaktionen
    SVP-Salzmann
    Event-Highlights Kanton Bern
    2 Interaktionen
    Zibelemärit und mehr