Neuer NDB-Chef fordert mehr personelle und finanzielle Mittel

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Bern,

Mehr Aufgaben, mehr Druck, mehr Erwartungen, gleichbleibende Mittel: So beschreibt der neue Nachrichtendienstchef Serge Bavaud die Herausforderungen seiner Behörde. Die Anträge für mehr Ressourcen seien gestellt und begründet.

Nachrichtendienstchef Serge Bavaud will die Transformationsphase seiner Behörde bis Ende dieses Jahres abschliessen. Daneben brauche es mehr finanzielle, personelle und rechtliche Mittel.
Nachrichtendienstchef Serge Bavaud will die Transformationsphase seiner Behörde bis Ende dieses Jahres abschliessen. Daneben brauche es mehr finanzielle, personelle und rechtliche Mittel. - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Neben Mitteln von aussen brauche es auch Verbesserungen von innen, sagte Bavaud am Donnerstag in Bern anlässlich seiner Bilanzmedienkonferenz nach 118 Tagen oder rund vier Monaten im Amt. Und weiter: «Ende des Jahres will ich einen schlankeren, effizienteren Dienst mit klareren Strukturen.»

Die seit Jahren laufende Transformation des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) will Bavaud bis Ende 2026 abschliessen. Ziel sei es, dass die im Herbst geplante Mitarbeitendenbefragung positivere Ergebnisse liefert als die letzten.

Die Unzufriedenheit bei vielen Mitarbeitenden sei begründet gewesen, sagte Bavaud. Der Umbau des NDB sei notwendig, aber zu viel auf einmal gewesen. «Es wurden Fortschritte erzielt, aber die Behörde wurde überlastet», sagte er.

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