Hitzesommer 2026: Rösti muss sich im Nationalrat Kritik anhören
Nach Hitze und Dürre muss Umweltminister Albert Rösti im Nationalrat Red und Antwort stehen. Er stellt weitere Massnahmen in Aussicht.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der Hitzesommer 2026 beschäftigt nun auch das Parlament.
- Albert Rösti musste sich im Nationalrat Fragen und Kritik stellen.
- Der Bundesrat arbeitet an neuen Massnahmen gegen die Folgen des Klimawandels.
Der Hitzesommer 2026 beschäftigt nun auch den Nationalrat. Am Mittwoch musste Umweltminister Albert Rösti (SVP) zu Hitze, Dürre und Klimawandel Red und Antwort stehen.
Verlangt hatten die aktuelle Debatte SP, Mitte, Grüne und GLP. Fragen und Forderungen kamen jedoch aus allen sechs Fraktionen.
Vor allem SP und Grüne warfen Rösti vor, die Klimakrise nicht ernst genug zu nehmen. Unterstützung erhielt der Umweltminister dagegen aus den Reihen der SVP.
Rösti zeigt sich offen für weitere Massnahmen
Rösti zeigte sich in der zeitweise emotional geführten Debatte offen für zusätzliche Schritte. Er sei bereit, weitere Massnahmen zu prüfen und diese in den Bundesrat und ins Parlament einzubringen.
Sein Departement wolle die Dekarbonisierung mit dem CO2-Gesetz und dem Klimaschutzgesetz weiter vorantreiben.
Neue Strategie gegen Hitze
Bereits im Herbst will der Bundesrat seine überarbeitete Strategie zur Anpassung an den Klimawandel vorlegen.
Dazu kommt ein Aktionsplan für die Jahre 2026 bis 2031. Dieser soll Massnahmen aus verschiedenen Bereichen enthalten, um die zunehmende Belastung durch Hitze abzufedern.
Auch an einer Wasserstrategie werde bereits gearbeitet, sagte Rösti.










