Moderhinke-Massnahmen wirken: Erneut weniger Schafe infiziert

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Bern,

Die Infektionen mit der Klauenkrankheit Moderhinke sind auch im zweiten Untersuchungsjahr zurückgegangen. Noch neun Prozent der vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) untersuchten Schafbetriebe waren betroffen.

Vor dem ersten Weidegang werden den Schafen die Klauen geschnitten, anschliessend werden sie durch ein Klauenbad getrieben. (Archivbild)
Vor dem ersten Weidegang werden den Schafen die Klauen geschnitten, anschliessend werden sie durch ein Klauenbad getrieben. (Archivbild) - KEYSTONE/ARNO BALZARINI

12'224 Schafbetriebe seien dafür kontrolliert worden, teilte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Montag mit. Gemeinsam mit den kantonalen Veterinärdiensten führt das BLV seit 2024 ein Programm zur schweizweiten Bekämpfung der schmerzhaften und ansteckenden Klauenkrankheit bei Schafen durch.

Bei der ersten Untersuchung seien noch 22 Prozent der Betriebe betroffen gewesen, nun sei der Anteil deutlich gesunken. Ziel sei es, den Anteil innert fünf Jahren auf unter ein Prozent zu bringen.

Ein fachgerechter Klauenschnitt und Klauenbäder könnten mitunter dabei helfen, die Infektionen nachhaltig zu senken. Alle Massnahmen müssten weiterhin konsequent umgesetzt werden, so der Direktor des BLV. Und auch die Zusammenarbeit zwischen den kantonalen Veterinärdiensten, den Tierärztinnen und Tierärzten, Laboren, dem Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer (BGK) und den Moderhinkeberaterinnen und -beratern müsse fortgeführt werden.

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