Komitee reicht Auslauf-Initiative zur Vorprüfung ein
Mehr Auslauf für Nutztiere: Eine neue Volksinitiative will dies in die Verfassung schreiben. Nach gescheiterten Verhandlungen mit dem Bauernverband liegen die Unterlagen nun zur Vorprüfung bei der Bundeskanzlei.

Bekommt die eidgenössische Volksinitiative «für regelmässigen Auslauf im Freien zugunsten aller landwirtschaftlich gehaltenen Tiere (Auslauf-Initiative)» grünes Licht, beginnt die Unterschriftensammelphase. Das schrieb das Initiativkomitee am Donnerstag in einer Mitteilung.
«Heute dürfen die meisten landwirtschaftlich gehaltenen Tiere in der Schweiz nicht nach draussen», schrieb die Kampagnenleiterin Naomi Rey. Das will die Auslauf-Initiative nun ändern – und damit das Leben der jährlich über achtzig Millionen Tiere in der Landwirtschaft verbessern.
Den Weg über ein Volksbegehren wählte die Trägerschaft, hinter der Tierschutzorganisationen und -stiftungen stehen, deshalb, weil zuvor keine Einigung mit dem Schweizerischen Bauernverband (SBV) erwirkt werden konnte. In seiner Mittelteilung zeigte sich das Komitee aber weiterhin zu Gesprächen mit Branchenakteuren bereit.






