Immer mehr Schweizer Reisende brauchen konsularischen Schutz

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Bern,

In 1238 Fällen hat der konsularische Dienst des Aussendepartements im vergangenen Jahr Schweizer Reisenden im Ausland geholfen. Das ist eine Zunahme um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg hat mehrere Gründe.

Marianne Jenni, Chefin der Konsularischen Direktion des Aussendepartements, stellt eine Tendenz hin zu Reisen in Krisengebiete fest.
Marianne Jenni, Chefin der Konsularischen Direktion des Aussendepartements, stellt eine Tendenz hin zu Reisen in Krisengebiete fest. - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Gemäss Zahlen des Bundes unternehmen Schweizerinnen und Schweizer immer mehr Auslandsreisen – im Jahr 2025 waren es rund 12 Millionen Aufenthalte von mehr als einem Tag. Laut der Konsularischen Direktion im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gibt es zudem eine Tendenz hin zu Abenteuerferien – also Reisen in Länder, wo es gefährlich ist.

Die Zunahme von Konsularschutzfällen im Jahr 2025 lasse sich ausserdem damit erklären, dass es häufiger psychische Notfälle auf Auslandsreisen gegeben habe. Auch seien mehr Schweizerinnen und Schweizer im aktiven Pensionsalter auf Auslandsreisen erkrankt.

Schliesslich reisten mehr Personen alleine, so das EDA. Oftmals fehle es an der nötigen Vorbereitung. Die Verantwortlichen appellierten deshalb an die Eigenverantwortung.

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