Hitzewelle trifft Igel hart

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Der Verein pro Igel Schweiz schlägt wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit Alarm. Zahlreiche Igelstationen melden eine aussergewöhnlich hohe Zahl an verwaisten Jungtieren und geschwächten Muttertieren.

Diese Igelbabys wurden noch rechtzeitig gefunden.
Diese Igelbabys wurden noch rechtzeitig gefunden. - Verein pro Igel Schweiz

Eine Umfrage bei Igelstationen im In- und Ausland bestätigte die besorgniserregende Lage, wie der Verein pro Igel Schweiz am Donnerstag mitteilte. Demnach werden vermehrt stark geschwächte, dehydrierte oder halb verhungerte Igel eingeliefert. Die Organisation geht davon aus, dass dies nur die Spitze des Eisbergs sei und viele Tiere unbemerkt sterben.

Die genauen Ursachen für die Entwicklung werden derzeit abgeklärt. Es stehe jedoch fest, dass die aktuelle Hitze und Trockenheit die Situation für die Igel verschärfe.

Der Verein appelliert deshalb an die Bevölkerung, Igel zu unterstützen. Jede flache Schale mit frischem Wasser an einem schattigen Ort helfe. Auch eine fachgerechte Zufütterung könne für geschwächte und säugende Igel entscheidend sein. Langfristig würden naturnahe Gärten die wichtigste Hilfe für Igel bleiben, so der Verein. Bei Unsicherheiten solle eine Igelstation kontaktiert werden.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #6076 (nicht angemeldet)

Es sind auch Amseln Betroffen, wenn noch keine Früchte und Samen reif, schaut die Amsel auch dumm wenn der Boden Knochenhart, da kann keine Amsel mehr einen Wurm rauspicken.

User #6076 (nicht angemeldet)

Danke auch und Logisch das sie auch nix zu Fressen finden. Der Igel gräbt nur Oberflächlich nach Schnecken.Wenn aber der aber der Boden Pickel hart?

Weiterlesen

Entenflöhe
8 Interaktionen
Warmer See
Bonnie Tyler
23 Interaktionen
Mit 75 Jahren

MEHR AUS STADT BERN

YB
Nach 2 Jahren
2 Interaktionen
Bern
de
2 Interaktionen
Berner Engesteg
post
Post