Historisches Museum Bern hinterfragt Mythos der Murtenschlacht

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    Bern,

    Das Bernische Historische Museum befasst sich in seiner neuen Ausstellung «Murten, ausgeschlachtet. Ein Sieg wird in Szene gesetzt» mit der Realität und der Inszenierung von Kriegen. Star der Schau ist ein Ausschnitt des Murtenpanoramas.

    Der Star der Ausstellung ist eine liegende Rolle des berühmten Murten-Panoramabilds.
    Der Star der Ausstellung ist eine liegende Rolle des berühmten Murten-Panoramabilds. - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

    Erstmals seit der Expo.02 wird ein kleiner Teil des Panoramabilds der Murtenschlacht öffentlich gezeigt. Die Geschichte der Schlacht vom 22. Juni 1476 hat sich in das kollektive Gedächtnis der Schweiz eingebrannt. Sie wurde in den letzten Jahrhunderten immer wieder erzählt – immer wieder anders.

    Anlässlich des Erinnerungsjahrs «550 Jahre Schlacht bei Murten» geht das Museum der Frage nach, wer die Geschichte von Kriegen schreibt und wem die Inszenierungen von Krieg nützen.

    Besuchende können das berühmte Panorama auf einer 360-Grad-Leinwand vollständig betrachten. Diese digitale Version wird erstmals öffentlich präsentiert.

    Weiter zeigt das Museum bei der Schlacht erbeutete Kriegstrophäen, die zu Kulturgütern wurden, etwa eine Caesar-Tapisserie.

    Die Ausstellung dauert bis zum 9. Mai 2027.

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    Kommentare

    User #1242 (nicht angemeldet)

    Wieso muss eigentlich alles was im frühen Mittelalter passierte so genau geklärt werden, die Schlachten ereigneten sich, für die Schweizer Geschichtsbücher meist erfreulich.

    User #1921 (nicht angemeldet)

    Wir haben in unserer schweizer Geschichte grossartige Elemente, gerade die Schlacht von Murten mit dem siegreichen Adrian von Bubenberg und seinem Heer gegen die Franzosen. Ich habe sowieso seit längerem den Eindruck, dass gewisse die Schweizergeschichte am liebsten ausradieren möchten, weil sie ihnen nicht in die heutige Zeit passt. Nun, Geschichte bleibt Geschichte und das Erbe unserer Vorfahren wird uns noch lange erhalten bleiben.

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