Doris Leuthard empfängt kleine Entwicklungshelfer

Keystone-SDA
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Bern,

Bundespräsidentin Doris Leuthard hat am Dienstag eine bunte Schar von Schulkindern im Bundeshaus empfangen. Die Kinder hatten zusammen mit rund 20'000 weiteren Kindern für das Hilfswerk Swissaid Abzeichen verkauft und damit eine knappe Million Franken eingenommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schulklassen haben für Swissaid knapp eine Million Franken mit Abzeichenverkauf gesammelt.
  • Vier Klassen durften Bundespräsidentin Doris Leuthard besuchen.
  • Diese bedankte sich bei den Kindern und kam dafür in den Genuss von musikalischen Darbietungen.

Dieses Jahr wurden kleine handgefertigte Holzpuzzles aus Mexiko verkauft. Mit dem Erlös unterstützt das Hilfswerk Selbsthilfeprojekte in neun Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Bei der Bundespräsidentin zu Gast waren vier Schulklassen aus Schüpfheim LU, Turbenthal ZH, Niederurnen GL und Bussigny VD. Leuthard dankte den Kindern im Namen des Bundesrates für ihr Engagement. «Das ist eine tolle Sache!», sagte sie laut der Medienmitteilung zu den Kindern. Swissaid sei ein wichtiger Partner des Bundes, um Menschen in Not zu helfen.

Gesang und Fragen für die Bundespräsidentin

Die jungen Gäste hätten der Magistratin Lieder und Gedichte vorgetragen und ihr viele Fragen gestellt, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie hätten sich für Leuthards Arbeitsalltag und für ihre Schulzeit interessiert.

Abzeichenverkauf mit langer Tradition

Swissaid will den Schulkindern mit dem Abzeichenverkauf die Möglichkeit bieten, die Situation von benachteiligten Menschen im Süden verstehen zu lernen und sich aktiv für diese Menschen einzusetzen. Oft kämen sie bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal mit der Entwicklungszusammenarbeit in Kontakt, schreibt Swissaid.

Der Abzeichenverkauf wird seit fast 70 Jahren durchgeführt. In dieser Zeit seien insgesamt rund 77 Millionen Franken zusammengekommen, sagte Swissaid-Geschäftsführerin Caroline Morel am Dienstag auf Anfrage.

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