Die Schweizer Milch- und Butterproduktion liegt über dem Bedarf

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Bern,

In der Schweiz wird zu viel Milch produziert. Zudem sorgen die hohen Milchfett-Gehalte für anwachsende Lagermengen an Butter, wie die Branchenorganisation Milch am Freitag mitteilte.

In der Schweiz wird zu viel Milch produziert. (Symbolbild)
In der Schweiz wird zu viel Milch produziert. (Symbolbild) - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Die Milchproduktion lag im ersten Quartal 2026 gemäss Mitteilung um 6,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bereits im letzten Quartal 2025 habe die Milcheinlieferung mit einem Plus von 7,4 Prozent auf einem Rekordniveau gelegen. Die Milchmengen würden damit nach wie vor über dem Bedarf liegen, schreibt die Branchenorganisation.

Neben den übermässigen Milchmengen sorgten auch die hohen Milchfettgehalte für viel Butter. Derzeit lägen über 7000 Tonnen Butter in den Tiefkühllagern – rund 2000 Tonnen mehr als um diese Jahreszeit üblich.

Der Vorstand der Branchenorganisation habe deshalb eine Tranche gestützter Butterexporte im Umfang von 800 Tonnen beschlossen, heisst es. Allerdings liessen die Mittel im Regulierungs-Fonds keine volle Stützung mehr zu. Die Stützung müsse deshalb ab Juni gekürzt werden.

Kommentare

User #6445 (nicht angemeldet)

Aber es wird trotzdem Milch und Butter importiert…

User #4200 (nicht angemeldet)

Wie wärs Milchbauern wiedet mit "normalen Kühen", statt diesen hochgezüchteten Milchmaschinen welche fast nicht mehr kaufen könnem mit ihren Mega Euter somit auch nicht auf die Alpweiden können? Denkt endlich um!

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