Bundesgericht

    Bundesgericht: Überraschender Wahlvorschlag fürs Präsidium

    Keystone-SDA
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    Lausanne,

    Das Bundesgericht hat der Bundesversammlung für die Amtsperiode 2027 bis 2028 Bundesrichter Thomas Müller zur Wahl als neuen Bundesgerichtspräsidenten vorgeschlagen und nicht den derzeit amtierenden Vizepräsidenten Francesco Parrino.

    Das Bundesgericht hat einen Vorschlag für den kommenden Gerichtspräsidenten gemacht. (Archivbild)
    Das Bundesgericht hat einen Vorschlag für den kommenden Gerichtspräsidenten gemacht. (Archivbild) - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

    Üblicherweise rückt der amtierende Vizepräsident als Präsident auf. Parrino wird jedoch zur Wahl als Vizepräsidenten vorgeschlagen, wie aus einer am Dienstag publizierten Medienmitteilung des Bundesgerichts hervor geht.

    Den Vorschlag an die Vereinigte Bundesversammlung hat die Vollversammlung der ordentlichen Bundesrichterinnen und Bundesrichter (Gesamtgericht) am 12. Oktober 2026 beschlossen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

    Die Bundesversammlung wird in der Wintersession auf Vorschlag des Bundesgerichts das Präsidium und das Vizepräsidium des Bundesgerichts für die Amtsperiode 2027 bis 2028 wählen.

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