Anti-Folter-Kommission kritisiert Ausschaffungen psychisch Kranker

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Bern,

Psychisch Kranke müssen bei Zwangsausschaffungen per Flugzeug aus der Schweiz besser geschützt und medizinisch versorgt werden. Das schreibt die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter.

Die Anti-Folter-Kommission fordert einen besseren Schutz für psychisch Erkrankte bei Zwangsausschaffungen per Flugzeug. (Themenbild)
Die Anti-Folter-Kommission fordert einen besseren Schutz für psychisch Erkrankte bei Zwangsausschaffungen per Flugzeug. (Themenbild) - KEYSTONE/KARL MATHIS

Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) stellte die Forderungen in ihrem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 2025. Sie bemängelte, dass die Transportfähigkeit dieser Menschen oft nur auf Basis von Akten beurteilt werde. Diese Informationen seien teils veraltet oder unvollständig.

Die Kommission empfiehlt, bei Personen in stationärer psychiatrischer Behandlung von einer Zwangsrückführung abzusehen. Gleiches gelte für Menschen, die ihr Verhalten aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht willentlich steuern könnten.

Zudem sei die medizinische Versorgung der psychisch Erkrankten mangelhaft. Eine medizinische Begleitung ab der Anhaltung, die Bereitstellung nötiger Medikamente sowie geeignete Anschlusslösungen im Zielland seien nicht gewährleistet.

Kommentare

User #4871 (nicht angemeldet)

Dann behaltet sie alle einfach, wenn ihr gar nicht erst wollt, das sie gehen müssen! Aber hört auf, jemals wieder davon zu sprechen und zu jammern!

User #3303 (nicht angemeldet)

Die Mitglieder der Anti-Folter-Kommission dürfen diesen Menschen gerne eine Behandlung in deren Herkunktsländern vollständig aus ihrer eigenen Tasche finanzieren, mit ihren Gehältern ist das mühelos möglich.

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