Usher hält zu Diddy: «Habe nichts Negatives zu sagen»
Trotz Sex-, Drogen- und Haft-Skandal: Usher hält zu Diddy! Der R&B-Star schwärmt von seinem «Mentor» und verteidigt dessen Ruf.

Das Wichtigste in Kürze
- Skandal-Rapper Diddy Combs verbüsst aktuell seine Haftstrafe in New Jersey.
- Während sich viele von Diddy abwenden, hält R&B-Legende Usher weiterhin zu ihm.
- Mit 13 verbrachte er ein Jahr bei Diddy – heute verteidigt er den Ex-Rap-Mogul.
Nichts kann seine Loyalität erschüttern!
Ein Skandal jagt den nächsten. Doch während sich viele von Sean «Diddy» Combs (56) abwenden, hält ausgerechnet einer unbeirrt zu ihm: R&B-Superstar Usher (47). Und das mit voller Überzeugung!
Der gefallene Rap-Mogul Diddy sitzt derzeit in New Jersey eine vierjährige Haftstrafe ab. Verurteilt wegen Nötigung zur Prostitution.
Schon zuvor machten schockierende Berichte über exzessive Sex-Partys und Drogen die Runde.
Sein Ruf? Schwer beschädigt. Sein Umfeld? Ausgedünnt.
Doch Usher denkt gar nicht daran, sich zu distanzieren.
Usher war im «Puffy Flavor Camp»
Die beiden verbindet eine lange Geschichte: Bereits als 13-Jähriger wurde Usher von Musikmanager Antonio «L.A.» Reid (59) zu Diddy geschickt – ein Jahr lang lebte er damals im berüchtigten «Puffy Flavor Camp». Eine Zeit, die ihn bis heute prägt.
Schon 2016 sprach Usher offen darüber im Interview mit Howard Stern: «Ich habe ein Jahr lang bei Puffy gelebt – in den 90ern. Verstehst du, was das heisst?»

Heute, mitten im Skandalsturm, bezieht Usher erneut klar Stellung – und überrascht mit ungewohnter Nachsicht.
Gegenüber «Forbes» betont er: «Ich kann es mit keinem Gewissen vereinbaren, die wertvollen Beiträge dieses Mannes für uns als schwarze Unternehmer, für uns als Geschäftsleute, für uns als Menschen, die Kultur und Ideen in etwas Greifbares und Wirtschaftliches umsetzen, nicht anzuerkennen. So viele Menschen haben von seinen Schöpfungen profitiert. Und das erkenne ich an. Deshalb würdige ich sein Vermächtnis.»
Dabei räumt er durchaus ein, dass nicht alles harmlos war: Er habe «sehr merkwürdige Dinge» gesehen, als er mit 13 ein Jahr bei Diddy verbrachte.
«Nichts Negatives zu sagen»
Doch statt Kritik folgt Loyalität: «Ich glaube, dass manche Menschen in vielerlei Hinsicht verfolgt werden und ihre grossartigen Leistungen nicht ausreichend gewürdigt werden. Ich habe nichts Negatives über Sean Combs zu sagen, denn meine Erfahrungen decken sich nicht mit den Darstellungen der Öffentlichkeit und der Art und Weise, wie er dargestellt wurde.»

Und Usher geht noch weiter – er schreibt Diddy sogar einen grossen Teil seines eigenen Erfolgs zu: «Ich habe grossen Respekt vor seinem Namen, weil mir bewusst wurde, dass alles, was ich als Geschäftsmann gelernt habe, noch bevor ich überhaupt verstand, was ein Geschäft ist, darauf zurückzuführen ist, dass ich die unglaublichen Dinge gesehen habe, die er leistete, und die Art und Weise, wie er sich als Geschäftsmann positionierte.»
Diddy selbst zeigt sich währenddessen hinter Gittern von seiner besten Seite – und das zahlt sich offenbar aus. Die Haft des Skandal-Rappers wurde um knapp zwei Monate verkürzt: Statt am 4. Juni soll er nun bereits am 25. April 2028 entlassen werden.
Grund für die vorgezogene Entlassung: Combs nahm letzten November freiwillig an einem Rehabilitationsprogramm für Drogenmissbrauch teil. Insider berichten, dass er dort erste Fortschritte zeigt – ein Schritt, der offenbar von den Behörden honoriert wurde.
Schuldig in zwei Anklagepunkten
Der 56-Jährige musste sich im vergangenen Jahr vor Gericht verantworten. Die Vorwürfe hatten es in sich: Sexhandel, organisierte Kriminalität, Menschenhandel und Förderung von Prostitution.
Nach einem zweimonatigen Prozess wurde er in zwei Anklagepunkten in Zusammenhang mit Prostitution für schuldig befunden.
Das Urteil Anfang Oktober 2025 lautete: Diddy muss vier Jahre und zwei Monate Gefängnisstrafe absitzen.
















