«Transformers»-Stimme Peter Cullen ist tot
Die kanadische Synchro-Legende Peter Cullen ist tot. Der 85-Jährige starb am Mittwoch in Los Angeles.

Am gestrigen Mittwoch ist Peter Cullen im Alter von 85 Jahren gestorben. Der gebürtige Kanadier starb in seinem Haus in Los Angeles im Kreise seiner Familie.
Seine unverwechselbare Stimme prägte die Popkultur der Achtzigerjahre und darüber hinaus, berichtet «Euronews». Im Film «Predator» von 1987 verlieh Cullen dem ausserirdischen Jäger unter anderem seine charakteristischen Laute.
Trotz zahlreicher weiterer Rollen wurde Cullen vor allem mit zwei Figuren verbunden. Jahrzehntelang sprach er I-Ah aus «Winnie Puuh» und den «Transformers»-Anführer Optimus Prime, schreibt «Filmstarts».
Peter Cullen prägte Optimus Prime jahrzehntelang
Cullens Geschichte mit Optimus Prime begann 1984 mit der Originalserie «The Transformers». Zwei Jahre später sprach er den Autobot-Anführer auch im Kinofilm «The Transformers: The Movie», berichtet «Euronews».

Nach längerer Pause kehrte Cullen 2007 für Michael Bays ersten «Transformers»-Realfilm zu seiner Paraderolle zurück. Es folgten zahlreiche weitere Kino-, Fernseh- und Videospielauftritte als Optimus Prime.
Zuletzt war Cullen 2023 in «Transformers: Rise of the Beasts» als Stimme des Autobot-Anführers zu hören. Damit verkörperte er Optimus Prime mit Unterbrechungen über fast vier Jahrzehnte hinweg.
Cullen verlieh auch «Predator» seine Stimme
Neben Optimus Prime hinterliess Cullen auch in mehreren Hollywood-Klassikern akustische Spuren. Für «King Kong» von 1976 lieferte er die Laute des titelgebenden Riesenaffen, berichtet «Complex».

Elf Jahre später wirkte Cullen an «Predator» mit und entwickelte die charakteristischen Klickgeräusche des ausserirdischen Jägers. Diese unheimlichen Laute wurden zu einem Markenzeichen der Figur, schreibt «Filmstarts».
Daneben sprach Cullen unter anderem K.A.R.R. in «Knight Rider» und verschiedene Kreaturen in «Gremlins». So reichte seine Arbeit weit über jene Rollen hinaus, mit denen sein Name bis heute am stärksten verbunden wird.
Peter Cullen hinterlässt vier Kinder
Peter Cullen sei «friedlich, umgeben von seiner liebevollen Familie» gestorben, erklärten seine Angehörigen laut «ABC News». In ihrer Mitteilung würdigten sie sein Vermächtnis, das von Mitgefühl, Integrität und Loyalität geprägt gewesen sei, berichtet «USA Today».
Fans sollten sich zudem an seinen Leitsatz «be strong enough to be gentle» erinnern, laut «ABC News». Cullen hinterlässt seine vier Kinder Angus, Claire, Pilar und Clay.
Für seine jahrzehntelange Arbeit erhielt er 2023 den Preis für sein Lebenswerk bei den Children’s & Family Emmys. Damit endete eine Karriere, die Fernsehen, Kino und Videospiele umfasste und mehrere Generationen von Fans erreichte.











