Warsh signalisiert Bereitschaft zur Zinserhöhung

    Keystone-SDA
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    USA,

    Mit ungewöhnlich deutlichen Worten zur hohen Inflation in den USA hat Fed-Chef Kevin Warsh Bereitschaft für eine straffere Geldpolitik signalisiert. «Wir müssen davon überzeugt sein, dass sich die Kerninflation eindeutig und mit ausreichender Geschwindigkeit unserem Ziel annähert. Andernfalls haben wir noch einiges zu tun», sagte er laut Redemanuskript beim Notenbank-Treffen der Federal Reserve of Kansas City in Jackson Hole (US-Bundesstaat Wyoming).

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    Fed-Chef Kevin Warsh begründet den Zinsschritt mit der weiterhin erhöhten Inflation. (Archivbild) - keystone

    Warsh sagte zwar, dass jüngste Konjunkturdaten eine leichte Abkühlung gezeigt hätten. Allerdings sehe er darin nicht, dass sich an der grundlegenden Entwicklung etwas geändert habe. In einer ersten Reaktion gab der Euro gegenüber dem US-Dollar merklich nach.

    Im Juli sank die Inflation zwar auf 3,4 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch 0,1 Prozentpunkte höher lag. Dennoch liegt die Teuerungsrate in den USA damit seit mehr als fünf Jahren weiter über dem von der US-Notenbank Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent.

    Das liegt auch am Iran-Krieg und der daraus resultierenden Energiekrise. «Daher sollte sich die Fed derzeit vorrangig auf die Preise konzentrieren», sagte Warsh nun weiter. Die Teuerungsrate nannte er «zu hoch».

    Bereits beim vergangenen Zinsentscheid Ende Juli hatten sich drei der zwölf stimmberechtigten Mitgliedern des Zentralbankrates offen für eine Zinserhöhung im weiteren Jahresverlauf gezeigt, um damit die Inflation zu bremsen. Warsh enthielt sich. Seit Dezember 2025 rührte die Fed fünfmal in Folge den Leitzins nicht an, die Spanne bleibt damit bei 3,5 bis 3,75 Prozent.

    Warsh wiederholte beim Zinsentscheid, dass die Fed Preisstabilität garantieren werde – ein Indiz dafür, dass er der Bekämpfung der Inflation Vorrang einräumen will. Die USA stünden bei der Entwicklung der Vollbeschäftigung zwar gut da, «aber bei den Preisen deutlich schlechter», sagte er und betonte zugleich, dass diese Bemühungen noch mehr Zeit in Anspruch nehmen dürften.

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    Kommentare

    User #1642 (nicht angemeldet)

    Er wird das tun, was der Orange im Weissen Haus will!

    User #3939 (nicht angemeldet)

    "Im Juli sank die Inflation zwar auf 3,4 %" - soll das ein Witz sein ??

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