Schmuck verkauft? Wladimir Klitschko kämpft um Erbe von Tochter (11)
Wertgegenstände von Hayden Panettiere sollen in einem Pfandhaus gelandet sein. Jetzt will ihr Ex-Verlobter Wladimir Klitschko die Behörden einschalten.

Das Wichtigste in Kürze
- Wertgegenstände aus Hayden Panettieres Nachlass sollen an ein Pfandhaus verkauft worden sein.
- Auch der Verlobungsring der verstorbenen Schauspielerin wird offenbar vermisst.
- Ex Wladimir Klitschko will nun Unterstützung der Behörden, um die Besitztümer zurückzubekommen.
Im Rechtsstreit um das Erbe von Hayden Panettiere (†36) gibt es neue Entwicklungen. Ihr Ex-Verlobter Wladimir Klitschko (50) behauptet in aktuellen Gerichtsdokumenten, dass Schmuckstücke der verstorbenen Schauspielerin möglicherweise an ein Pfandhaus verkauft wurden.
Rückblick: Im September hatte Klitschko beim Superior Court in Los Angeles (USA) einen Antrag auf eine vorübergehende Vormundschaft über Panettieres Nachlass gestellt.
Dieser wurde nun um einen neuen Vorwurf erweitert: Eine nicht zur Familie gehörende Person soll Gegenstände aus dem Besitz der früheren «Nashville»-Darstellerin veräussert haben.

Im Zentrum der Diskussion stehen unter anderem vereinzelte Schmuckstücke. «Haydens Verlobungsring von Wlad, den sie all die Zeit aufbewahrt hat, ist verschwunden», behauptet ein Insider gegenüber «Us Weekly». Rund 410'000 Franken soll der Klunker gekostet haben.
Panettieres Umfeld hegt ebenfalls den Verdacht, wonach sich eine Drittperson am Nachlass der Schauspielerin bereichern soll. «Freunde und Familie glauben, dass jemand, der in ihren letzten Tagen bei ihr war, es mitgenommen hat, als ihre Sachen verpfändet wurden.»
Wladimir Klitschko will Polizei einschalten
Auch Klitschko, der um das rechtmässige Erbe der gemeinsamen Tochter Kaya (11) kämpft, wurde über den angeblichen Vorfall informiert, wie unter anderem die «Bild» unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtet.
Bestimmte Gegenstände aus Panettieres Eigentum seien an ein Pfandhaus verkauft worden – «vermutlich auch Schmuck», heisst es darin.

Die betreffende Organisation will keine Informationen zu eingelieferten Gegenständen herausgeben, solange keine Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet würden.
Klitschko beantragt deshalb nun Unterstützung der zuständigen Behörden, um die vermissten Besitztümer zurückzuführen.
Tochter Kaya gilt laut Dokumenten als alleinige gesetzliche Erbin des Nachlasses ihrer Mutter. Ein möglicher Verlust von Wertgegenständen könnte für die Elfjährige unmittelbare finanzielle Folgen haben.
Unklar, ob Wertsachen noch bei Panettiere waren
Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko waren zwischen 2009 und 2018 – mit Unterbrechungen – ein Paar. Aus dem Hollywood-Star und dem ehemaligen Box-Weltmeister ging 2014 Tochter Kaya hervor. Klitschko trägt seit August 2018 das alleinige Sorgerecht.

Nach Panettieres Tod kämpft er nun um das rechtmässige Erbe seiner Tochter. Bereits im vergangenen Monat äusserte Klitschko die Sorge um einen möglichen Verlust von Vermögenswerten und persönlichen Gegenständen – vor dem möglichen Einsatz eines offiziellen Nachlassverwalters.
Lesley Vogel (70), die Mutter von Hayden Panettiere, hat Wladimir Klitschko als Vormund inzwischen zugestimmt. Ob die mutmasslich verkauften Gegenstände tatsächlich im Besitz der Schauspielerin waren und zurückgeführt werden können, ist derzeit unklar.
Das zuständige Gericht hat für den 8. Oktober einen Termin dazu angesetzt.














