Rosalie Thomass: Frauen im TV zu oft in Opfer-Rollen

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Deutschland,

Rosalie Thomass hadert mit dem Frauenbild in den Fernsehkrimis. Hier müsste sich dringend etwas ändern, meint die Schauspielerin.

Rosalie Thomass wünscht sich andere Frauenrollen in den Fernsehkrimis. Foto: Jens Kalaene
Rosalie Thomass wünscht sich andere Frauenrollen in den Fernsehkrimis. Foto: Jens Kalaene - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schauspielerin Rosalie Thomass wünscht sich in Fernsehfilmen mehr selbstbewusste, tatkräftige Frauen.

«Wir sehen in so vielen Produktionen Frauen als Opfer», sagte die 31-Jährige dem «Münchner Merkur» anlässlich der Ausstrahlung des ZDF-Dramas «Rufmord» am Montagabend. «In jedem zweiten Fernsehkrimi wird ein junges Mädchen verschleppt, vergewaltigt oder ermordet. Das finde ich furchtbar.

In «Rufmord», der im TV erstmals im vergangenen Jahr auf Arte zu sehen war, spielt Thomass eine Lehrerin in einem kleinen Ort. Eines Tages werden Nacktfotos von ihr auf der Homepage der Schule veröffentlicht. Ein Sturm der Entrüstung bricht los und die Lehrerin versucht, den Urheber der Rufmord-Kampagne herauszufinden.

Thomass war für ihre Darstellung unter anderem im Rennen um den Deutschen Fernsehpreis und die Goldene Kamera.

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