Prinzessin Kate über Krebsbehandlung: «Ich konnte nicht lesen»
Kate Middleton spricht offen über die Folgen ihrer Krebsbehandlung. Selbst lesen und konzentriertes Denken waren zeitweise unmöglich.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinzessin Kate spricht offen über die Folgen ihrer Krebsbehandlung.
- Zeitweise konnte sie weder lesen noch sich richtig konzentrieren.
- Halt fand die 44-Jährige unter anderem beim Ausmalen.
Prinzessin Kate (44) spricht so offen wie selten über ihre Krebserkrankung. Während ihrer Behandlung fiel es ihr zeitweise schwer, selbst einfachen Beschäftigungen nachzugehen.
«Ich konnte nicht lesen oder mich wirklich auf irgendetwas konzentrieren», erzählt die Ehefrau von Prinz William (44).
Die Aussagen fielen bereits Anfang Juni bei einem Besuch des Krebszentrums The Christie in Manchester. Ein neu veröffentlichter Videoausschnitt sorgt nun für Aufsehen.
Prinzessin Kate fand Halt beim Ausmalen
Während des Besuchs sprach Kate Middleton offen darüber, was ihr während der Krebsbehandlung geholfen habe.
Weil sie weder lesen noch sich konzentrieren konnte, begann sie, Bilder auszumalen. Die kreative Beschäftigung habe keine besondere Konzentration und auch kein fertiges Ergebnis verlangt.
«Es war eine Möglichkeit, zu spielen und sich selbst zu verlieren», erklärt Kate Middleton. Während des Ausmalens seien gleichzeitig viele Gedanken an die Oberfläche gekommen.
Die Prinzessin interessierte sich schon lange vor ihrer Erkrankung für Kunst. Sie studierte Kunstgeschichte an der schottischen Universität St Andrews. Dort lernte sie auch ihren späteren Ehemann Prinz William kennen.
Krebs veränderte Kate Middleton körperlich und emotional
Kate Middleton machte bei ihrem Klinikbesuch deutlich, dass eine Krebserkrankung weit über die körperlichen Beschwerden hinausgeht.
«Es verändert einen auf so viele Arten. Körperlich, emotional und psychologisch», sagte sie im Gespräch mit den Betroffenen.
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Es sei wichtig, einen Weg zu finden, diese Veränderungen auszudrücken und zu verarbeiten. Für sie selbst sei Kreativität dabei eine grosse Hilfe gewesen.
Das Krebszentrum The Christie setzt deshalb neben der medizinischen Behandlung auch auf Kunstangebote, Gärten und ergänzende Therapien. Das Krankenhaus betreut nach eigenen Angaben mehr als 60'000 Patientinnen und Patienten pro Jahr.
Kate litt wohl unter «Chemo-Gehirn»
Konzentrations- und Gedächtnisprobleme während oder nach einer Krebsbehandlung werden umgangssprachlich als «Chemo-Gehirn» bezeichnet.
Betroffene können Mühe haben, sich zu konzentrieren, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen oder sich an Dinge zu erinnern. Solche Beschwerden können durch die Therapie, aber auch durch die Erkrankung selbst, Erschöpfung, Stress oder Schlafprobleme ausgelöst oder verstärkt werden.
Kate Middleton hatte 2024 öffentlich gemacht, dass bei ihr nach einer Bauchoperation Krebs festgestellt worden war. Anschliessend unterzog sie sich einer vorbeugenden Chemotherapie.
Im September 2024 verkündete die dreifache Mutter das Ende der Behandlung. Seit Januar 2025 befindet sie sich nach eigenen Angaben in Remission.
















