Jasmin Tabatabai: Es ist komisch, intime Sachen zu spielen

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Deutschland,

In Hollywood gibt es sie längst, in Deutschland sind sie an Drehsets noch kein Standard: sogenannte «Intimacy Coordinators» (Berater für Erotikszenen). Schauspielerin Jasmin Tabatabai würde sie sich wünschen.

Jasmin Tabatabai hätte früher auch gerne einen Intimacy Coordinator gehabt. Foto: Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa
Jasmin Tabatabai hätte früher auch gerne einen Intimacy Coordinator gehabt. Foto: Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Schauspielerin Jasmin Tabatabai (52, «Letzte Spur Berlin») findet die Idee von speziellen Beratern bei Erotikszenen am Filmset - sogenannte Intimacy Coordinators - sehr gut.

«Die Idee, jemanden am Set zu haben, der darauf achtet, dass alles korrekt abläuft und vorab besprochen wird, ist super», sagte sie am Rande der Actors Night am Freitagabend in Berlin.

Gerade in Zeiten, wo man durch den Weinstein-Skandal und die MeToo-Kampagne sensibler geworden sei, sei das wichtig. Für sie gebe es kaum etwas Unangenehmeres, als eine Liebesszene mit 30 Leuten um sich herum zu drehen. «Es ist immer irgendwie komisch, intime Sachen zu spielen. Ich hätte mir da früher auch einen Intimacy Coordinator gewünscht.»

Seit 28. Februar läuft die letzte Staffel der ZDF-Serie «Letzte Spur von Berlin» mit Tabatabai. Im November soll der neue Tanz-Film «Fly» von Katja von Garnier mit Jasmin Tabatabai, Nicolette Krebitz und Katja Riemann in die Kinos kommen. Tabatabai übernimmt die Rolle der Tanzmentorin.

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