Hip-Hop

    Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa gestorben

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Afrika Bambaataa ist tot: Der Hip-Hop-Pionier starb mit 68 Jahren und prägte die Entstehung einer globalen Musikkultur entscheidend.

    Afrika Bambaataa
    Afrika Bambaataa ist an den Folgen einer Prostatakrebserkrankung gestorben. (Archivbild) - keystone

    Der US-amerikanische Musiker Afrika Bambaataa ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Wie «ABC News» berichtet, starb er in Pennsylvania an den Folgen einer Prostatakrebserkrankung.

    Geboren 1957 in der Bronx entwickelte er früh eine Vision, die Musik, Tanz und Gemeinschaft miteinander verband. Laut «The Guardian» gehörte er zu den prägenden Figuren der frühen Hip-Hop-Bewegung in New York.

    Hörst du Musik von Afrika Bambaataa?

    Mit seinem einflussreichen Titel «Planet Rock» verband er elektronische Klänge mit Rap und schuf einen neuen Sound. Wie «Euronews» berichtet, gilt dieser Song bis heute als Meilenstein für Hip-Hop und elektronische Musik.

    Afrika Bambaataa: Architekt einer globalen Bewegung

    Neben seiner Musik gründete Bambaataa die Universal Zulu Nation als kulturelle und soziale Organisation. Laut «The Guardian» setzte sich diese Bewegung für Werte wie Frieden, Einheit und kreative Selbstentfaltung ein.

    Experten sehen in Afrika Bambaataa einen der wichtigsten Architekten, der Hip-Hop über lokale Szenen hinaus global etablierte. Die «Hip Hop Alliance» bezeichnete ihn als grundlegenden Gestalter der gesamten Kultur.

    Sein Einfluss reichte über Musik hinaus und umfasste auch Tanz, Mode und gesellschaftliche Ausdrucksformen weltweit. Wie «Euronews» berichtet, trug er entscheidend dazu bei, Hip-Hop international sichtbar und populär zu machen.

    Spätere Vorwürfe belasten sein Erbe

    In den späteren Jahren wurde sein Lebenswerk durch schwere Vorwürfe stark überschattet und öffentlich diskutiert. Mehrere Männer erhoben laut «Pitchfork» seit 2016 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs aus ihrer Jugendzeit.

    Bambaataa wies diese Anschuldigungen zurück, erschien jedoch später nicht zu einem Zivilverfahren vor Gericht. Wie «Pitchfork» weiter berichtet, führte dies zu einem Versäumnisurteil gegen ihn.

    verurteilter geständnis
    Ein Verurteilter, der vier Studierende in Idaho ermordete, proklamiert nun seine Unschuld und will das Geständnis aus dem Vorjahr widerrufen. (Symbolbild) - keystone

    Die Vorwürfe hatten bereits zuvor zu seinem Rückzug aus der Führung der Zulu Nation geführt. Sein Tod markiert nun das Ende eines einflussreichen, zugleich umstrittenen Kapitels der Musikgeschichte.

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    Kommentare

    User #1181 (nicht angemeldet)

    …stolzes Alter, für einen Musiker…!!

    User #4910 (nicht angemeldet)

    Er ist auf dem Planet Rock angekommen.

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