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    Heike Makatsch: Das sind die Gründe für ihr Aus beim «Tatort»

    Nau Prominews
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    Deutschland,

    Heike Makatsch ist als «Tatort»-Ermittlerin Geschichte. Das sind die Gründe für die Absetzung des SWR-Krimis mit Ermittlerin Ellen Berlinger.

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    Heike Makatsch als Ellen Berlinger im nun abgesetzten SWR-«Tatort» aus Mainz. - SWR/Ziegler Film

    Das Wichtigste in Kürze

    • Heike Makatsch übernahm 2015 ihre Rolle als «Tatort»-Ermittlerin.
    • Im Juni 2023 wurde in einer Pressemitteilung über ihr Aus berichtet.
    • Nach dem Film «Aus dem Dunkel» ist Schluss.

    Im Spätsommer 2015 kam zusammen, was gefühlt schon lange zusammen gehörte: Eine der bemerkenswertesten und angesehensten Schauspielerinnen dieses Landes übernahm eine Stelle als «Tatort»-Ermittlerin. Und stand zum ersten Mal als Kommissarin vor der Kamera. Mit viel Vorschusslorbeeren wurde am Ostermontag 2016 der erste Fall von Heike Makatsch (52) alias Ellen Berlinger ausgestrahlt.

    Zunächst als einmaliger Event-«Tatort» gedacht, überzeugten sowohl die Quoten als auch die überwiegend positiven Kritiken relativ schnell: Es geht weiter mit Makatsch bei der beliebtesten Krimi-Reihe der Deutschen. Die meisten Tatort-Beobachter bescheinigten das Potenzial von Makatsch und ihrer Rolle als Berlinger. Und doch verkümmerte die Beziehung in der Folge zum Rohrkrepierer.

    In einer knappen Pressemitteilung im Juni 2023 wurde dann das endgültige Aus von Makatsch verkündet. Nach immerhin rund acht Jahren Zusammenarbeit. Allerdings wurden in dieser langen Zeit nur fünf gemeinsame Filme produziert.

    Ohne Kontinuität an wechselnden Drehorten (Mainz und Freiburg) sprang am Ende der Funke nicht endgültig über: Nach dem gestrigen Film «Aus dem Dunkel» ist endgültig Schluss. Und das, obwohl der letzte Film zweifelsohne einer der besten Berlinger-Krimis ist, der auf die Zuschauer losgelassen wurde.

    Das ist die SWR-Begründung für das Makatsch-Aus

    Makatsch selbst hat sich in Interviews bislang noch nicht zum Aus beim «Tatort» zu Wort gemeldet. Der SWR lieferte allerdings die Gründe für das Ende der langen, aber wenig intensiven Beziehung: finanzielle Zwänge sind schuld für das Aus.

    Es sei schmerzlich, die Mainzer Reihe «nach dem neuen Fall [...] aus finanziellen Gründen beenden zu müssen», heisst es in der Mitteilung. Zum einen führe die Inflation zu gestiegenen Kosten bei fiktionalen Produktionen des Senders. Welche «wir ohne Einschnitte im Angebot leider nicht mehr auffangen können».

    Zum anderen müsse Geld umgeschichtet werden, um mehr Serien für die Mediathek der ARD produzieren zu können. Der SWR konzentriere sich daher in Zukunft auf die «Tatort»-Teams in Ludwigshafen, im Schwarzwald und in Stuttgart. Diese sollen wie bisher jährlich in je zwei neuen Fällen ermitteln.

    Immerhin hatte man ein paar lobende Worte für Makatsch im Gepäck: Es sei eine Ehre gewesen, «mit einer so unverwechselbaren und facettenreichen Schauspielerin wie Heike Makatsch im «Tatort» zusammenarbeiten zu dürfen.» Mit diesen Worten wird der zuständige Programmdirektor Clemens Bratzler zitiert. «Für die Darstellung der Hauptkommissarin Ellen Berlinger hätte es keine bessere geben können.»

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