Freunde und Fans nehmen Abschied von Ralf Richter

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Deutschland,

    Familie, Freunde und Hunderte Fans verabschieden sich in Bochum vom verstorbenen Schauspieler Ralf Richter und erinnern an sein filmisches Lebenswerk.

    Ralf Richter
    Ralf Richter wurde mit «Das Boot» bekannt und avancierte durch Filme wie «Bang Boom Bang» zur Kultfigur des deutschen Ruhrgebietskinos. (Archivbild) - keystone

    Familie, Freunde und Fans haben in Bochum Abschied von Ralf Richter genommen. Der Schauspieler starb am 14. September 2026 im Alter von 69 Jahren in Köln.

    Die Trauerfeier fand am Samstag, 10. Oktober, im Dampfgebläsehaus der Bochumer Jahrhunderthalle statt. Laut dem «Stern» hatte Richters Sohn Maxwell rund 200 Gäste eingeladen, während sich vor dem Gebäude Hunderte Fans versammelten.

    Vor der Halle wurden Filmszenen des verstorbenen Schauspielers auf einer grossen Leinwand gezeigt. Wie die «Promiflash» berichtet, kamen zahlreiche Anhänger, um sich von dem bekannten Ruhrgebietsschauspieler zu verabschieden.

    Trauerfeier für Ralf Richter: Bewegende Rede seines Sohnes

    Die «Zeit» hatte bereits vor der Trauerfeier unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur von rund 150 angekündigten Gästen berichtet. Diese Zahl bezog sich auf die damaligen Rückmeldungen zur Einladung der Familie.

    Unter den Trauergästen waren mehrere prominente Weggefährten aus Film und Fernsehen. Der «Stern» nennt unter anderem Henning Baum, Peter Thorwarth und Martin May.

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    Im Mittelpunkt der Trauerfeier stand die persönliche Rede von Richters Sohn Maxwell. Dabei erinnerte er an den Menschen hinter den bekannten Filmfiguren und an die Bedeutung seines Vaters für sein eigenes Leben.

    Bewegende Worte seines Sohnes und Spenden für den Abschied

    Wie die«Promiflash» schreibt, beschrieb Maxwell seinen Vater als Vorbild, Inspiration, Kritiker und Motivator. Von ihm habe er gelernt, seinen eigenen Weg zu gehen, Haltung zu zeigen und sich nicht zu verbiegen.

    Auch Henning Baum würdigte den verstorbenen Schauspieler. Er erinnerte an Richters authentische Art und verabschiedete sich mit den Worten «Glück auf, Ralle!».

    Bereits vor der Trauerfeier hatten Freunde der Familie eine Spendenaktion organisiert, um einen würdevollen Abschied zu ermöglichen. Nach Angaben der «Zeit» kamen innerhalb kurzer Zeit mehr als 20'000 Euro zusammen.

    Vom «Boot»-Darsteller zur Ruhrpottikone des deutschen Films

    Ralf Richter wurde 1957 in Essen geboren und wuchs in Bochum auf. Seinen Durchbruch schaffte er 1981 als Zentralmaat Frenssen in Wolfgang Petersens Film «Das Boot».

    Später wurde er insbesondere durch seine Rolle als Kalle Grabowski in «Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding» bekannt. Auch in Filmen wie «Superstau» und «Was nicht passt, wird passend gemacht» verkörperte er markante Figuren aus dem Ruhrgebiet.

    Maxwell Richter
    Ralf Richter hinterlässt seinen Sohn Maxwell, der bei der Trauerfeier mit einer persönlichen Rede und Kinheitsfotos an seinen Vater erinnerte. - keystone

    Darüber hinaus stand Richter für zahlreiche Fernsehproduktionen vor der Kamera. Dazu gehörten unter anderem «Ein Fall für zwei», «Der Alte», «Alarm für Cobra 11» und «Tatort».

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