Cindy Crawford «am Boden zerstört»: Sohn starb womöglich an Überdosis
Cindy Crawford trauert um ihren Sohn Presley Gerber (†27). Nun gibt es neue Details zu seinem Tod: Die Polizei untersucht eine mögliche Überdosis.

Das Wichtigste in Kürze
- Presley Gerber ist im Alter von 27 Jahren in einer Reha-Einrichtung gestorben.
- Die Polizei untersucht seinen Tod als mutmassliche Überdosis.
- Cindy Crawford soll nach dem Tod ihres Sohnes «untröstlich» und «am Boden zerstört» sein.
Supermodel Cindy Crawford (60) erlebt derzeit die wohl schlimmsten Tage ihres Lebens. Ihr Sohn Presley Gerber ist am Sonntag im Alter von nur 27 Jahren gestorben.
Nun werden neue Details zu seinem Tod bekannt. Die Polizei von Santa Monica untersucht den Fall als mutmassliche Überdosis, wie die Behörden gegenüber US-Medien bestätigten.
Am Sonntagmorgen gegen 9.35 Uhr ging ein Notruf aus einer Rehabilitationseinrichtung in Santa Monica ein. Rettungskräfte rückten wegen einer möglichen Überdosis aus.

Presley soll sich zu diesem Zeitpunkt erst seit wenigen Tagen in der Einrichtung aufgehalten und sich erst an jenem Wochenende dort in Behandlung begeben haben.
Hinweise darauf, dass eine weitere Person an seinem Tod beteiligt gewesen sein könnte, gibt es nach Angaben der Polizei derzeit nicht.
Todesursache weiterhin offen
Ob tatsächlich eine Überdosis zum Tod des 27-Jährigen führte, ist bislang allerdings nicht bestätigt.
Die Gerichtsmedizin von Los Angeles hat Presleys Leiche inzwischen obduziert, konnte dabei aber noch keine eindeutige Todesursache feststellen. Der Fall wird deshalb derzeit als «deferred», also als zurückgestellt, geführt.

Klarheit sollen nun weitere Untersuchungen bringen. Entscheidend dürften insbesondere die toxikologischen Tests sein, deren Auswertung mehrere Wochen oder sogar Monate dauern kann.
Erst danach dürfte feststehen, ob Drogen, Medikamente oder andere Faktoren eine Rolle bei Presleys Tod spielten.
Cindy Crawford ist «untröstlich»
Für Cindy Crawford ist der Tod ihres einzigen Sohnes ein kaum fassbarer Verlust.
«Cindy ist untröstlich. Sie ist vollkommen am Boden zerstört», sagt eine Quelle gegenüber «Page Six». Es sei der «schlimmste Albtraum aller Eltern», die Familie versuche noch immer zu begreifen, was passiert sei.
Crawford selbst hat sich bislang nicht öffentlich zum Tod ihres Sohnes geäussert. Kurz nach Bekanntwerden der Nachricht bat ein Sprecher im Namen der Familie um Privatsphäre in dieser «sehr schwierigen und schmerzhaften Zeit».
Mutter und Sohn sollen sich besonders nahegestanden haben. Ein Insider beschreibt die Gerber-Crawford-Familie als eng miteinander verbunden. Auch zu seiner Schwester Kaia Gerber (25) hatte Presley demnach ein inniges Verhältnis. Die beiden seien mehr als nur Geschwister gewesen, heisst es aus ihrem Umfeld.
Cindy stand ihrem Sohn zur Seite
Besonders tragisch: Cindy Crawford hatte ihren Sohn während seines Kampfes gegen seine Sucht immer wieder unterstützt und ihm noch vor wenigen Monaten öffentlich Mut gemacht.
Als Presley auf Instagram Einblicke in seinen Weg zurück in ein drogenfreies Leben gab, schrieb seine Mutter unter den Beitrag: «Du bist ein Kämpfer!» Sie sei stolz auf ihn, liess das ehemalige Topmodel ihren Sohn wissen.
Laut einem Insider war Crawford stets stark in das Leben ihrer beiden Kinder eingebunden. Sie habe sich intensiv um Presley und Kaia gekümmert und sei auch während schwieriger Phasen für ihren Sohn da gewesen.
Presley sprach offen über seine Sucht
Dass Presley Gerber mit einer Suchterkrankung und psychischen Problemen kämpfte, hatte er in den vergangenen Jahren selbst öffentlich gemacht.
Er sprach über seine Abhängigkeit von Opioiden, über Depressionen und schwere Panikattacken. Den täglichen Umgang mit seinen psychischen Problemen bezeichnete er einmal als einen «24-Stunden-Job, sieben Tage die Woche».

In einem später wieder gelöschten Instagram-Beitrag gab Presley Ende 2025 zudem Einblick in seine damalige Medikamenteneinnahme. Dabei erwähnte er unter anderem Xanax und Valium sowie Opioide, Benzodiazepine und ein Antidepressivum.
Ob diese frühere Medikamenteneinnahme in irgendeinem Zusammenhang mit seinem Tod steht, ist derzeit völlig offen.
Reise nach Mexiko für Abstinenz
Noch im März hatte Presley seinen Followern von einem weiteren Versuch berichtet, seine Suchterkrankung in den Griff zu bekommen.
Dafür reiste er nach Mexiko, wo er auch auf Ibogain setzte. Die psychoaktive Substanz wird teilweise von Menschen genutzt, die versuchen, ihre Abhängigkeit von Drogen zu überwinden.

Presley sprach damals offen über seinen Kampf und darüber, wie schwierig es für ihn sei, dauerhaft abstinent zu bleiben.
Schon zuvor hatte er schwierige Phasen erlebt. 2018 wurde er in Beverly Hills wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss festgenommen. Im Jahr darauf bekannte er sich vor Gericht schuldig und erhielt eine mehrjährige Bewährungsstrafe.
Wie seine berühmte Mutter wurde er Model
Beruflich trat Presley in die Fussstapfen seiner berühmten Mutter. Er arbeitete als Model, lief für internationale Modehäuser und stand für verschiedene Kampagnen vor der Kamera.
Gemeinsam mit seiner Schwester Kaia gehörte er zu den bekanntesten Kindern der Gerber-Crawford-Familie. In den vergangenen Jahren rückte allerdings zunehmend sein Kampf gegen die Sucht und seine psychischen Probleme in den Vordergrund.
Ob diese letztlich etwas mit seinem Tod zu tun haben, ist noch nicht geklärt. Polizei und Gerichtsmedizin warten nun auf die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen.
















