Das Auschwitz Komitee trauert um den US-amerikanischen Schriftsteller Paul Auster, der für Demokratie und gegen rechtsextreme Verschwörungstheorien eintrat.
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Schriftsteller Paul Auster ist im Alter von 77 Jahren gestorben. (Archivbild) - AFP/Archiv

Auf den Tod des US-amerikanischen Schriftstellers Paul Auster hat auch das Internationale Auschwitz Komitee mit Trauer reagiert. Auster sei entschieden für Demokratie und gegen rechtsextreme Verschwörungstheorien eingetreten, erklärte Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner am Mittwoch in Berlin. Zugleich habe der Autor anderen Menschen Anlass zur Hoffnung und zu eigenem Engagement gegeben.

«Die lebensbejahende und klare Stimme Paul Austers fehlt uns schon jetzt.» Heubner würdigte den Schriftsteller so: «Überlebende des Holocaust verabschieden sich mit Dank und Wehmut von dem grossen Schriftsteller, Nachbarn und Zeitgenossen Paul Auster, der in seinen Werken und seinem Leben der Erinnerung und auch ihren Erinnerungen immer wieder Raum gegeben und so die Welt seiner Leserinnen und Leser bereichert und mit Kraft durchströmt hat.»

Auster war am Dienstag nach langer Krebserkrankung im Alter von 77 Jahren gestorben. Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Überlebenden des NS-Vernichtungslagers Auschwitz und ihren Organisationen.

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