Golden-Globe-Favorit: Darum geht es in «The Banshees of Inisherin»

    Nau Prominews
    Nau Prominews

    USA,

    Spätestens durch seine acht Nominierungen bei den Golden Globes lässt «The Banshees of Inisherin» aufhorchen.

    the banshees of inisherin
    Colin Farrell in «The Banshees of Inisherin». - 20th Century Studios

    Das Wichtigste in Kürze

    • «The Banshees of Inisherin» wurde bei den Golden Globes 2023 gleich dreimal nominiert.
    • Die Tragikomödie von Martin McDonagh könnte damit auch gute Chancen auf einen Oscar haben.

    Grosse Blockbuster wie «Top Gun: Maverick» oder «Avatar: The Way of Water» waren bei den Nominierungen für die Golden Globes 2023 am Montag dabei. Doch die meisten Nennungen gingen an einen anderen Film.

    «The Banshees of Inisherin» sahnte acht Nominierungen ab, darunter in der Kategorie «Bester Film – Komödie oder Musical». Spätestens jetzt sollte man die Tragikomödie für die Oscarverleihung am 12. März 2023 auf der Rechnung haben.

    Martin McDonagh
    Martin McDonagh ist der Regisseur von «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri». - Keystone

    «The Banshees of Inisherin» ist die Reunion des Dreamteams von «Brügge sehen ... und sterben?»: Die Hauptdarsteller Colin Farrell (46) und Brendan Gleeson (67) spielten wieder unter der Regie von Martin McDonagh (42).

    Nach einem Theaterstück, das der Autor 1994 für zu schlecht hielt

    Der Regisseur und Autor hat sich seitdem mit «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» in die erste Regie Hollywoods gearbeitet. Der Film mit Frances McDormand (65) war 2018 für sieben Oscars nominiert, unter anderem als bester Film. McDormand und Nebendarsteller Sam Rockwell (54) konnten die Trophäe mit nach Hause nehmen.

    «The Banshees of Inisherin» basiert auf einem Drama, das Martin McDonagh bereits 1994 geschrieben hat. Aufgeführt im Theater wurde es aber nie, weil McDonagh es laut eigener Aussage damals für zu schlecht hielt.

    Die Story von «The Banshees of Inisherin»

    Anders als der Vorgänger «Brügge sehen ... und sterben?» spielt «The Banshees of Inisherin» natürlich nicht in Belgien, sondern in Irland – der Heimat von Farrell, Gleeson und McDonagh.

    1923, auf der abgeschiedenen, (fiktiven) Insel Inisherin: Colm Doherty (Brendan Gleeson) beendet eines Tages wie aus dem Nichts seine langjährige Freundschaft mit Pádraic Súilleabháin (Colin Farrell). Er ist ihm plötzlich zu stumpfsinnig, Colm will sich künftig höheren Dingen widmen.

    Der konsternierte Pádraic versucht, seinen Kumpel zurückzugewinnen. Doch der bleibt hart und droht mit radikalen Schritten. Für jeden Annäherungsversuch will sich Colm selbst einen Finger abschneiden. Die Lage eskaliert ...

    Von Venedig zum Oscar? – Preise für «The Banshees of Inisherin»

    «The Banshees of Inisherin» feierte seine Weltpremiere im September beim Filmfestival von Venedig. Colin Farrell wurde dort als bester Darsteller ausgezeichnet. Martin McDonagh gewann für sein Drehbuch.

    Bei den Golden Globes könnte es weitere Preise regnen. Achtmal ist «The Banshees of Inisherin» nominiert, darunter auch als beste Komödie. Martin McDonaugh ist sowohl als Regisseur als auch als Drehbuchautor im Rennen.

    Colin Farrell, Brendan Gleeson, Barry Keoghan (30) sowie Farrells Filmgattin Kerry Condon (39) sind in den Darsteller-Kategorien nominiert. Eine Nominierung für die Musik macht die acht voll.

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