Stadt Zürich

    Walden erhält Förderpreis für besten Schweizer Film beim ZFF

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Am 14. Zurich Film Festival ist der Roadmovie «Walden» von Daniel Zimmermann mit dem Förderpreis für den besten Schweizer Film ausgezeichnet worden.

    Daniel Zimmermann präsentiert seinen Film «Walden» beim «Hamptons International Film Festival».
    Daniel Zimmermann präsentiert seinen Film «Walden» beim «Hamptons International Film Festival». - Getty

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Walden» wurde am Zurich Film Festival ausgezeichnet.
    • Der Streifen erhält den Förderpreis für den besten Schweizer Film.
    • Die Goldenen Augen gehen nach Belgien und Dänemark.

    In dem mit dem Förderpreis für den besten Schweizer Film ausgezeichneten Roadmovie «Walden» geht der Thuner Daniel Zimmermann der Frage nach, wie wir täglich mit unserem Lebensraum umgehen. Zimmermann nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu mit auf eine Reise, die in den Wäldern von Österreich beginnt und im Herzen des brasilianischen Regenwaldes endet. Der Film besteht aus dreizehn 360-Grad-Aufnahmen.

    Manchmal müsse man in den Wald gehen, um eine andere Sicht auf die Gesellschaft zu erhalten, manchmal müsse man herunterfahren, um seine Umgebung wahrzunehmen und manchmal müsse man zivilen Ungehorsam walten lassen, um die Machtstrukturen zu ändern, liess Daniel Zimmermann den Gästen der Award Night ausrichten. Und manchmal sei es nötig, einen Film über all diese Themen zu drehen, und manchmal erhalte man sogar einen Preis dafür, ergänzte er humorvoll.

    Goldenen Augen gehen nach Belgien und Dänemark

    Das Goldene Auge für den Hauptpreis in der Kategorie «Internationaler Spielfilm» durfte der belgische Regisseur Lukas Dhont für sein Drama «Girl» entgegennehmen. Dhont erzählt in seinem Erstlingswerk die Geschichte einer jungen Transfrau, die auf ihrem Weg zur Ballerina zeitgleich mit einer Geschlechtsumwandlung zur Frau, hohem Leistungsdruck und sozialen Erwartungen zu kämpfen hat.

    Der Preis für den besten internationalen Dokumentarfilm ging an den dänischen Filmregisseur Janus Metz und seine Ehepartnerin Sine Plambech. Im Fokus von «Heartbound» steht der dänisch-thailändische Heiratsmarkt. Metz und Plambech begleiteten vier thailändische Frauen, ihre dänischen Ehemänner und deren Kinder über zehn Jahre und gingen dabei universellen Fragen der Liebe und Familie nach.

    160 Filme aus 48 Ländern

    Die Goldenen Augen der beiden internationalen Wettbewerbe sind mit je 25'000 Franken dotiert, während die Auszeichnung der Sektion «Fokus Schweiz, Deutschland, Österreich» mit einem Preisgeld von 20'000 Franken verbunden ist.

    Insgesamt zeigte das Zurich Film Festival an seiner 14. Ausgabe 160 Filme aus 48 Ländern, darunter 42 Erstlingswerke, 12 Weltpremieren und 16 Schweizer Filme.

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