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Vincent Gross schon «dreimal gestorben»: Schlagerstar warnt vor Fake

Cheri Reinhardt
Cheri Reinhardt

Basel,

Vincent Gross wird im Netz immer wieder für tot erklärt. Nun wehrt sich der Schweizer Sänger gegen die dreisten Fake-Meldungen.

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Vincent Gross staunt über die Falschmeldungen im Internet. - Quelle: instagram @vincentgross

Das Wichtigste in Kürze

  • Vincent Gross warnt auf Instagram vor gefälschten Todesmeldungen über ihn.
  • In einem Fake-Video ist sogar von einer Darmkrebserkrankung die Rede.
  • Der Sänger vermutet dahinter eine Masche, mit der über Werbung Geld verdient wird.

Vincent Gross (29) ist tot. Zumindest wenn man dubiosen Videos im Internet glaubt. Der Basler Schlagerstar hat nun selbst auf die immer dreisteren Fake-Meldungen reagiert.

«Leute, ich wollte euch einfach mitteilen, dass ich letzte Woche wieder mal gestorben bin», sagt Gross mit schwarzem Humor in einem Instagram-Video.

Fake-Artikel lässt Beatrice Egli um ihn trauern

Dann zeigt der 29-Jährige, was über ihn verbreitet wird. In der Schlagzeile eines angeblichen Artikels heisst es, Beatrice Egli (38) trauere um Vincent Gross.

«Ich mein, immerhin Beatrice trauert um mich», kommentiert Gross trocken.

Beim Öffnen des Beitrags startet ein Fake-Video. Eine Stimme plärrt: «Endstadion Krebs.» Kurz darauf heisst es, Gross verabschiede sich von seinen Schweizer Fans und habe seine Darmkrebsdiagnose öffentlich gemacht.

Der Sänger reagiert fassungslos. Als die Stimme schliesslich auch noch «Joana» als einen seiner Hits bezeichnet, ruft er dazwischen: «Das sind ja nicht mal Songs von mir!»

Vincent Gross: «Die Betrüger werden immer perfider»

Hinter den frei erfundenen Todesmeldungen vermutet Gross kein blosses Spiel mit Gerüchten. Für ihn steckt ein Geschäftsmodell dahinter.

«Leute, die Betrüger werden immer perfider», warnt er. Das Ziel sei, möglichst viele Menschen zum Anklicken zu bringen. «Die Leute klicken drauf und dann schalten die Werbung vor die Videos. Und dadurch machen die ihr Geld.»

Bist du schon einmal auf eine Fake-Meldung über einen Promi hereingefallen?

Gross hat dafür wenig Verständnis. Vor allem die grossen Plattformen nimmt der Schweizer Sänger in die Pflicht.

Schlagerstar fordert YouTube zum Handeln auf

«Ich denke mir einfach so: Bei all den krassen KI-Möglichkeiten sollte es doch für eine grosse Plattform wie Youtube möglich sein, so Fake-News-Videos automatisch wegzuselektieren», sagt Gross.

Auch gefälschte Accounts müssten seiner Meinung nach konsequenter erkannt und entfernt werden.

«Ich frage mich immer: Das kann doch nicht so schwer sein», ärgert er sich. Und richtet sich direkt an die Plattformen: «Leute, wann machen die mal was dagegen?»

Für Gross ist das Problem offenbar längst kein Einzelfall mehr. «Also ich bin jetzt diese Woche, glaube ich, schon zum dritten Mal gestorben.»

Im echten Leben läuft es rund

Dabei läuft es im echten Leben für den Basler derzeit deutlich besser. Gross gehört seit Jahren zu den bekannten Schweizer Gesichtern im deutschsprachigen Schlager. Seine bisherigen Alben brachten ihm zwei Nummer-eins-Platzierungen in der Schweiz ein. In den vergangenen drei Jahren sammelte seine Musik laut seiner Website mehr als 50 Millionen Streams.

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Dank einem Schweizer Murmeli werden Vincent Gross und Stefanie Heinzmann Back-Sieger. - instagram @dasgrossebacken

Auch im TV ist Gross regelmässig zu sehen. 2026 gewann er gemeinsam mit Stefanie Heinzmann (37) das Oster-Special von «Das grosse Promibacken». Zudem gab er in der ARD-Serie «Rote Rosen» sein Schauspieldebüt.

Auch Beatrice Egli kämpft mit Betrügern

Mit dem Problem gefälschter Inhalte ist Gross nicht allein. Auch Beatrice Egli musste ihre Fans bereits mehrfach vor Betrügern warnen.

Die Masche nahm bei der Schwyzer Schlagersängerin sogar bizarre Ausmasse an. Fans standen mit Koffern in der Metzgerei ihres Bruders in Pfäffikon SZ. Sie waren überzeugt, bei Egli einziehen zu dürfen.

Dahinter steckte sogenanntes Love Scamming. Betrüger gaben sich als Stars aus, bauten über längere Zeit Vertrauen auf und verlangten später Geld.

Auch SRF-Moderatorin Bettina Ramseier kämpfte bereits gegen Fake-Profile. Betrüger kopierten ihr Instagram-Profil und verschickten in ihrem Namen angebliche Anlage-Tipps.

Bettina Ramseier
Bettina Ramseier wird auf Instagram kopiert. Fake-Accounts versenden dann Mitteilungen. - instagram/SRF

Ramseier beklagte damals, dass Meta trotz Meldungen kaum reagiere. Andere Schweizer TV-Gesichter wurden ebenfalls für gefälschte Werbungen missbraucht. SRF-Moderatorin Sandra Boner wurde im Netz ebenfalls mehrfach fälschlicherweise für tot erklärt.

Kommentare

User #6855 (nicht angemeldet)

Manchmal ist der Begriff "Schlagerstar" der reinste Fake.

User #9861 (nicht angemeldet)

Was sich alles Star nennen darf ...

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