Stéphanie Berger muss Büro räumen – wurde von Verwaltung «gelinkt»
Comedian und Ex-Miss Stéphanie Berger verliert ihr geliebtes Büro – und macht ihren Ärger öffentlich.
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Das Wichtigste in Kürze
- Stephanie Berger löst ihr Büro auf – nach drei Jahren.
- Die Verwaltung soll sie mit einem «Knebelvertrag» überrascht haben.
Von Miss Schweiz zur Comedian, von der Bühne zur Coach – Stéphanie Berger (48) hat schon viele Kapitel erlebt. Jetzt kommt ein unfreiwilliges dazu: Der Abschied von ihrem Büro. Und der verläuft alles andere als schön.
Drei Jahre, kein Vertrag – dann ein Schock
Stéphanie Berger wurde 1995 als Miss Schweiz bekannt und baute sich über Jahrzehnte eine Karriere als Entertainerin auf. Nach der Pandemie wechselte sie den Fokus: Statt Comedy bietet sie heute Coachings zu Selbstwert, Selbstsicherheit und Schlagfertigkeit an, vor allem für Frauen.
Ihr Büro war dabei ihr Herzstück. Drei Jahre lang arbeitete sie dort, entwickelte ihre Kurse, drehte ihre Reels. Jetzt muss sie es räumen.
Auf ihrer Instagram-Story erklärt sie, wie es dazu kam. Der Mietvertrag lief ursprünglich über jemand anderen. «Ich habe schon früh letztes Jahr angekündigt, dass ich die Räume übernehmen möchte», sagt sie.
Doch ein normaler Mietvertrag kam nie, obwohl sie mehrfach nachfragte. Erst vor rund vier Wochen, als sie erneut nachhakte, kam ein Angebot: «Dann kam so ein Knebelvertrag. Also wirklich unter aller Sau, ich kann es nicht anders sagen.»
Keine Transparenz, alles Risiko
Was Stéphanie Berger am meisten stört, mit dem neuen Vertrag hätte die Verwaltung jederzeit den Mietzins erhöhen können. Nebenkosten? Undurchsichtig.
«Alles Risiko liegt bei mir», sagt sie klar. Das sei nicht die Energie, in der sie arbeiten wolle.
«Wenn man so wenig wertgeschätzt wird und es nur um Profit geht, dann bin ich da raus», so Berger. Zumal sie ohnehin viel unterwegs sei – und ihre Einzelklientinnen sowieso alle online arbeiten.
Wehmut – und ein Neustart
Ausgerechnet jetzt, wo Stéphanie Berger mit ihrer neuen Comedy-Show «Shine – Fertig mit Chli!» nach fünf Jahren Bühnenpause zurückkommt, verliert sie ihren Arbeitsort. «Hier ist alles entstanden – meine Show, meine Kurse, alles», sagt sie. Der Abschied schmerze, auch wenn sie ihn rational versteht.
Ein letzter Abschiedsakt: Das markante Gestell, das in fast allen ihren Reels im Hintergrund zu sehen war, kommt weg. «Das ist ein mega hochwertiges Gestell», sagt Berger – und wer Interesse habe, solle ihr eine Mitteilung schicken.













