Moderatorin Alexandra Maurer erlebt Rassismus an Haustür
Alexandra Maurer schildert auf Instagram einen Vorfall an ihrer Haustür. Die Moderatorin sagt, das Verhalten eines Handwerkers habe sie verletzt und getriggert.
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Das Wichtigste in Kürze
- Alexandra Maurer spricht in einer Instagram-Story über Alltagsrassismus.
- Ein Handwerker habe plötzlich anders mit ihr geredet als erwartet.
- Erst als sie auf Schweizerdeutsch spricht, habe sich sein Ton sofort geändert.
Alexandra Maurer (44) macht auf Instagram ihrem Ärger Luft. Die Zürcher Moderatorin erzählt in einer Story von einem Vorfall mit einem Handwerker. Dieser habe ihr «einen Knoten im Magen» gemacht.
Der Mann habe bei ihr geklingelt, obwohl er laut Maurer ganze drei Stunden zu früh vor der Tür stand. Sie sei gerade aus einem Meeting gekommen und im Kopf völlig woanders gewesen.
Als sie öffnete, habe er sie in abgehacktem Ton angesprochen: «Ich bin hier, ähm, Lüftung. Wartung. Lüftung.»
Plötzlich redet der Handwerker anders
Maurer habe sich erst noch gefragt: «Warum redet er so mit mir?» Doch dann wurde ihr schnell klar, was dahinterstecken könnte.
Die 44-Jährige antwortete dem Handwerker schliesslich direkt auf Schweizerdeutsch. Sie sagte ihm, dass er viel zu früh sei. Danach sei der Unterschied laut Maurer sofort spürbar gewesen.

«Seine Manier und seine Haltung waren dann völlig anders», schildert sie. Sobald er gemerkt habe, dass sie Schweizerdeutsch spreche, habe er plötzlich auch selbst ganz normal Mundart gesprochen.
Ihr Fazit fällt entsprechend hart aus: «Vollpfosten.»
Maurer spricht von verletzendem Verhalten
In einer zweiten Story macht Alexandra Maurer klar, was sie daran stört. Für sie wäre es höflicher, erst normal Schweizerdeutsch zu sprechen und sich nur dann anzupassen, wenn es nötig ist.

Oft laufe es aber genau umgekehrt, sagt sie. Viele würden allein wegen des Aussehens annehmen, ihr Gegenüber könne kein Deutsch.
Und das, so Maurer, sei für die betroffene Person alles andere als harmlos: «Das ist für die andere Person sehr unangenehm, sogar verletzend. In meinem Fall recht triggerend.»
In ihrer Story spricht sie von «Casual Racism» – also Alltagsrassismus. «Ich habe da einfach gar keine Toleranz mehr», stellt die Zürcherin klar.
Bekannt aus TV und Unterhaltung
Alexandra Maurer wuchs zweisprachig mit ihrer jamaikanischen Mutter und ihrem Schweizer Vater auf. Mit über einem Jahrzehnt TV-Erfahrung moderierte sie unter anderem «The Masked Singer Switzerland» und die Swiss Music Awards. Sie ist Mutter von zwei Töchtern.
Anfang 2026 lancierte sie ihr Herzensprojekt «Woman on a Mission». Eine Online-Plattform, die Frauen einen sicheren Raum bietet, um Geschichten zu teilen, die die Gesellschaft nicht immer hören will.








