FDP Chefin Gössi beschwert sich bei SRF-Elseners Chef

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    Zürich,

    Hat es Michael Elsener zu weit getrieben? FDP Chefin Petra Gössi hat sich bei SRG-Boss Marchand über den Satiriker beschwert.

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    Michael Elsener rutschte mit seiner Quote immer mehr ab. - Screenshot SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • SRF-Satiriker Michael Elsener machte regelmässig Witze über die FDP.
    • Ein Witz des Komikers ging FDP-Chefin Petra Gössi nun zu weit.
    • Sie intervenierte bei SRG-Boss Gilles Marchand.

    Humor ist bekanntlich Geschmacksache. SRF-Satiriker Michael Elsener (34) soll es nun aber auf die Spitze getrieben haben. Der Zuger Wuschelkopf brachte mit einem Witz in seiner Sendung «Late Update» FDP-Chefin Petra Gössi auf die Palme.

    Diese habe sich direkt bei Elseners Chef beschwert. Wie die «SonntagsZeitung» schreibt, habe Gössi diese Woche direkt bei SRG-Boss Gilles Marchand interveniert.

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    Petra Gössi, Präsidentin der FDP. - Keystone

    Sie habe einen Sketch aus der Sendung stossend gefunden. In diesem sei die Forderung nach Eigenverantwortung mit dem fahrlässigen Gebrauch von Waffen verglichen worden.

    Mit der SRG habe sie aber nur über die allgemeinen SRF-Richtlinien diskutiert, sagte Gössi zu der Zeitung.

    FDP fand Witz über Eigenverantwortung daneben

    Nach ihrer Intervention beim SRG-Generaldirektor landete die Satire-Kritik über SRF-Chefin Nathalie Wappler aber offenbar doch beim Moderator Elsener. Der dies als Maulkorb aufgefasst habe.

    Man habe ihm zu verstehen gegeben, dass Witze über die FDP nicht mehr erwünscht seien. Das Schweizer Fernsehen bestreitet dies allerdings.

    Weniger gestört habe Gössi hingegen die Umbenennung der Partei in «F*ck de Planet», wie sie sagt. Zur Zeitung sagt sie: «Das war für mich nicht entscheidend.»

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    Michael Elsener und Demonstranten mit seinem FDP-Slogan. - Screenshot SRF/ZVG

    Aber: «Völlig daneben fand ich aber in der letzten Sendung den Sketch, der fälschlicherweise den Eindruck erweckte, dass Liberalismus und Eigenverantwortung die Tötung von Menschen in Kauf nehmen würden. Das habe ich gegenüber der SRG moniert.»

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