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Zürich will trotz Nein der Polizei am Spurabbau festhalten

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Wie die Stadt Zürich berichtet, hat die Kantonspolizei Zürich am 31. Mai 2023 die Zustimmung zum geplanten Verkehrsversuch an der Bellerivestrasse verweigert.

Bellerivestrasse
Die Bellerivestrasse muss saniert werden. (Archivbild) - Zollikon

Dass die Bellerivestrasse und die maroden Werkleitungen saniert werden müssen, ist unbestritten.

In diesem Zusammenhang plante die Stadt Zürich einen Verkehrsversuch von Mitte August 2023 bis Ende April 2024.

Damit hätte nachgewiesen werden sollen, dass mit weniger Fahrspuren die gleiche Verkehrsmenge abgewickelt werden kann wie heute.

Die Erkenntnisse sollten in die zukünftige Verkehrsführung der Bellerivestrasse einfliessen.

Die Kantonspolizei Zürich wurde mehrmals detailliert informiert

Die heute bestehenden vier Spuren sind nach der Sanierung nicht mehr möglich, da sie nach heutiger Norm zu schmal sind.

Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart hatte im September 2022 und im April 2023 an Orientierungsveranstaltungen mit allen Betroffenen aus den Quartieren und Nachbargemeinden sowie Vertretern von Interessenverbänden über die ergebnisoffene Versuchsanlage informiert.

Sie hatte auch versprochen, den Versuch abzubrechen, sollte es wider Erwarten gravierende Verkehrsprobleme geben.

Die Kantonspolizei Zürich war in dieses transparente Verfahren immer einbezogen und wurde über den Versuch mehrmals detailliert informiert.

Die Stadt Zürich akzeptiert die Verweigerung nicht

Dennoch verweigerte sie Ende Mai 2023, gut zwei Monate vor dem geplanten Start des Versuchs, der Stadt Zürich die Zustimmung.

Die Stadt Zürich akzeptiert diesen Entscheid nicht und hat bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich Rekurs eingelegt.

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