Stadt Zürich

    Zürich: Messerstechereien in der Silvesternacht – Zeugen gesucht

    Stadtpolizei Zürich
    Stadtpolizei Zürich

    Zürich,

    In Zürich kam es in der Silvesternacht zu mehreren Vorfällen und Bränden. In zwei Fällen sucht die Polizei nach Körperverletzungen Zeugen.

    Schutz & Rettung Zürich
    Zwei junge Afghanen wurde von Schutz & Rettung Zürich ins Spital gebracht. (Symbolbild) - Schutz & Rettung Zürich

    Wie in der Vergangenheit strömten trotz eisiger Temperaturen erneut mehrere Zehntausend Personen zum Zürcher Seebecken an den Silvesterzauber.

    Obwohl im Vorfeld und an der Veranstaltung selbst auf das Verbot von privatem Feuerwerk hingewiesen wurde, hielten sich diverse Besuchende nicht daran und zündeten Feuerwerkskörper inmitten der Menschenmenge.

    In diesem Zusammenhang wurden diverse Personen kontrolliert, Feuerwerk sichergestellt und Wegweisungen ausgesprochen.

    Kurz nach 0.15 Uhr nahm die Stadtpolizei in diesem Zusammenhang einen 19-jährigen Schweizer fest. Er führte verbotenes und gefährliches Feuerwerk mit sich.

    Afghane muss nach Stichverletzungen notoperiert werden

    Kurz vor Mitternacht ging die Meldung über eine verletzte Person am Limmatquai 3, direkt beim Restaurant «Terrasse», ein. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf eine Person, die Stichverletzungen am Oberkörper aufwies.

    Der 19-jährige Afghane musste nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort in kritischem Zustand von der Sanität von Schutz & Rettung Zürich in ein Spital gebracht und dort notoperiert werden.

    Messer
    Eine Person hält ein Messer in der Hand. (Symbolbild) - keystone

    Die Umstände sind unklar und werden nun durch die Staatsanwaltschaft I und die Kantonspolizei Zürich abgeklärt. In diesem Zusammenhang sucht die Kantonspolizei Zürich Zeugen. Hinweise werden unter der Nummer 058 648 48 48 erbeten.

    19-jähriger Afghane mit Stichverletzungen ins Spital gebracht

    Um Mitternacht trafen zwei Stadtpolizisten auf einer Parkbank an der Hohenbühlstrasse 15 auf eine offensichtlich verletzte Person. Diese wies eine Stichverletzung am Oberkörper auf.

    Durch die angeforderte Sanität wurde der 19-jährige Afghane in ein Spital gebracht. Auch in diesem Fall sind die Umstände unklar. Diese werden durch die Stadtpolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich abgeklärt.

    Auch zu diesem Vorfall werden Zeugen gesucht. Personen, die Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Stadtpolizei Zürich unter der Nummer 0 444 117 117.

    Stadtpolizei kann Einbrecher stoppen

    Praktisch zur selben Zeit ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung über einen möglichen Einbruch an der Walchestrasse ein. Die sofort ausgerückten Polizisten konnten noch vor Ort auf zwei mutmassliche Einbrecher treffen.

    Handschellen
    Ein Mann in Handschellen. (Symbolbild) - keystone

    Eine Scheibe war bereits eingeschlagen, und die beiden Tatverdächtigen führten Einbruchwerkzeug mit. Der 28-jährige Algerier und der 16-jährige Marokkaner wurden festgenommen und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

    Streiterei am «Piazza Cella»

    Gegen 2.30 Uhr musste aufgrund eines Streits eine Patrouille zum «Piazza Cella» ausrücken. Während der Fallbearbeitung wurde ein Polizist von einer unbeteiligten Drittperson unvermittelt tätlich angegangen und leicht verletzt.

    Der Polizist musste sich vorübergehend in Spitalbehandlung begeben. Der Angreifer, ein 30-jähriger Schweizer, wurde festgenommen und auf eine Polizeiwache gebracht.

    Jugendliche in Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB eingeliefert

    Weiter kam es im Verlauf der Nacht zu diversen Meldungen und Einsätzen, unter anderem wegen Streitereien, Sachbeschädigungen sowie Bränden von Abfalleimern, Containern oder anderem Kleinmaterial.

    Fünf Personen mussten in die Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB eingeliefert werden.

    Stadtpolizei Zürich
    Ein Fahrzeug der Stadtpolizei Zürich. - Nau.ch / Simone Imhof

    Zwei Jugendliche im Alter von 16 respektive 17 Jahren mussten aufgrund ihres stark alkoholisierten Zustands mit der Sanität von Schutz & Rettung Zürich direkt in ein Spital gebracht werden.

    Bereits vor Silvester musste die Stadtpolizei Zürich rund zwei Dutzend Mal wegen des Einsatzes von privatem Feuerwerk ausrücken. Dabei wurden diverse Personen kontrolliert und Feuerwerk sichergestellt.

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    Kommentare

    User #1643 (nicht angemeldet)

    Vor 2014 waren Messer doch nie ein Thema! Und nun sind sie ein Tabu!

    User #5465 (nicht angemeldet)

    wie lange wollen wir dies alles noch hinnehmen und schönreden? Wann wird endlich mal konsequent durchgegriffen? Man scheint sich ja schon gewöhnt zu haben an solche Zustände. Wirklich nur noch traurig was bei uns inzwischen so abgeht und geduldet wird

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