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    Zürich: Lennard Weinhold gewinnt zum fünften Mal in Folge

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    Rund 70 Surferinnen und Surfer kämpften am Samstag, 22. August 2026, im Urbansurf Zürich um Punkte. Etwa 2600 Zuschauer verfolgten die sechs Finals.

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    Edelweiss Surf Tour - Urban Surf Open 2026 - Swiss Surfing

    Die Edelweiss Surf Tour 2026 hat am Wochenende Halt im Urbansurf Zürich gemacht. Nach einem erfolgreichen Auftakt in die Contest-Saison am Onana Open bot der zweite Stopp der Tour eine perfekte Bühne für packende Heats, spektakuläre Tricks und die Chance für die Rider, wertvolle Punkt zu sammeln. Den Schlusspunkt setzte die Siegerehrung, bei der die Gewinnerinnen und Gewinner gefeiert wurden: Eva Weiss, Lennard Weinhold, Leander Lu, Anna Lemann, Melissa Gasser und Fabian Villarroel.

    Am Samstag, 22. August 2026, traten beim Toyota Urbansurf Zürich Open rund 70 Surferinnen und Surfern in sechs Kategorien gegeneinander an. Auch wenn sich die Sonne früh morgens hinter den Wolken versteckte, blieb die Stimmung alles andere als grau: volle Zuschauerterrassen, das grüne Urbansurf-Ambiente und starke Surf-Performances liessen die Herzen höher schlagen. Die Crowd liess sich vom Surfspirit mitreissen und feuerte jede Welle lautstark bis in den Abend hinein an.

    Insgesamt fanden rund 2600 Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg ins Urbansurf. So wurde an diesem Tag nicht nur um Punkte und Podestplätze gesurft, sondern es wurden auch spannende Surfgeschichten geschrieben mit unvergesslichen Momenten und Siegergesichtern, die in Erinnerung bleiben. Am Ende des Tages gingen Eva Weiss, Lennard Weinhold, Melissa Gasser, Leander Lu, Anna Lemann und Fabian Villarroel als Siegerinnen und Sieger hervor.

    Mit Beginn der Semifinals wurde es rund um die Welle spürbar lauter. Heat für Heat stieg die Stimmung, die Crowd fieberte immer stärker mit und sorgte bis in die späten Abendstunden für eine mitreissende Atmosphäre. Das Highlight des Abends lieferte dabei das Finale der Men.

    Bis zum letzten Run und in die letzten Sekunden hinein war offen, wer sich den Sieg sichern würde, denn alle der vier Finalisten legten auf ihrer letzten Welle nochmals starke Runs hin. Am Ende behielt Lennard Weinhold die Nase vorn und sicherte sich zum fünften Mal in Folge den Sieg beim Urbansurf Zürich Open.

    Bei den Women ging es bereits in den Semifinals eng zu. Michelle Anna Ernst und Eva Weiss setzten sich durch und sicherten sich ihren Platz im Finale. Sue Gartmann und Aline Gasser, die beide im vergangenen Jahr noch bei den Junior Girls antraten, verpassten den Finaleinzug nur knapp.

    Komplettiert wurde das Finale durch Valeska Schneider und Alena Gubler. Damit war alles angerichtet für ein hochkarätiges Finale bei bester Stimmung rund um die Welle. Nach ihren starken Auftritten der vergangenen Jahre gehörte Gubler auch 2026 zu den Favoritinnen. Seit 2022 war sie in Zürich ungeschlagen.

    Dieses Mal reichte es nicht zur Titelverteidigung, dennoch wurde sie auf ihrer letzten Welle unter tosendem Applaus gefeiert. Den Sieg holte sich Eva Weiss knapp vor Valeska Schneider.

    Bei den Junior Girls sorgte Melissa Gasser für ein echtes Ausrufezeichen. Im vergangenen Jahr noch auf Rang vier in Zürich, setzte sie sich dieses Mal gegen Céline Zbären, Lia Aretz und Mia Wahl durch und holte sich den Sieg beim Urbansurf Zürich Open. Leander Lu legte im Finale der Junior Boys direkt mit zwei starken Runs vor und machte damit von Beginn an klar, dass er den Sieg erneut nach Hause holen wollte.

    Lenn Schneider, Mael Luginbühl und Robin Campanella kämpften um den Anschluss, doch Lu liess sich die Führung nicht nehmen.

    Bei den Masters Women war bereits das Semifinale ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Beinahe mit jeder Welle verbesserten sich die Surferinnen und kämpften um den Einzug ins Finale. Dort trafen mit Anna Lemann und Nathalie Gasser einmal mehr zwei bekannte Konkurrentinnen aufeinander.

    Lemann hatte dabei ein klares Ziel: den dritten Sieg in Folge beim Urbansurf Zürich Open. Und sie lieferte. Nach ihrem Erfolg beim OANA Open gewann sie auch in Zürich und sammelte damit weitere wichtige Punkte für das Tourranking.

    Auch das Finale der Masters Men hatte einiges zu bieten. Georg Dietrich, Fabian Villarroel, Simon Wüthrich und Raini Schaub lieferten sich einen umkämpften letzten Heat. Besonders Dietrich und Schaub kennen sich aus zahlreichen Finalduellen und standen auch beim OANA Open bereits gemeinsam auf dem Podest.

    In Zürich gab es dieses Mal jedoch ein neues Gesicht ganz oben: Fabian Villarroel setzte sich mit einem starken letzten Run durch und sicherte sich den Sieg.

    Als hätte der DJ während der Finalrunden nicht schon für genug Stimmung gesorgt, legte er beim Best Trick Contest nach den Finals nochmals einen drauf und brachte die Crowd richtig in Bewegung. Den krönenden Abschluss des Tages bildete anschliessend die Siegerehrung, bei der die Gewinnerinnen und Gewinnern aller Kategorien gefeiert wurden. Der nächste Tourstopp der Edelweiss Surf Tour ist der River Surf Jam Thun am 5. September.

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