Die Stadt Zürich hat am Dienstagabend den nationalen Bildungspreis der Hans Huber Stiftung und der Stiftung FH Schweiz erhalten: Sie will das Preisgeld von 20'000 Franken unter anderem für eine spezifische Fachtagung einsetzen.
Zürich Richtplan
Blick auf die Stadt Zürich. - Keystone

Der Preis sei eine grosse Anerkennung für das Engagement, das die Stadt seit vielen Jahren in der Berufsbildung leiste, sagte Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) an der Preisverleihung an der ZHAW in Winterthur. Und Finanzvorstand Daniel Leupi (Grüne) betonte, dass die Stadt damit darin bestärkt werde, die Berufsbildung weiter zu fördern und auf das duale Bildungssystem zu setzen.

Die Stadt Zürich setze konsequent auf den Berufsnachwuchs, hatten die Hans Huber Stiftung und die Stiftung FH Schweiz deren Nomination für den fünften Nationalen Bildungspreis im Vorfeld begründet: «In allen 70 Lehrbetrieben wird die gleiche Professionalität in der Berufsbildung gepflegt.»

«Als grösste Stadt der Schweiz sieht die Stadt Zürich Bildung als wichtigen Rohstoff und setzt sich für den Bildungsstandort Schweiz ein», heisst es in einer Mitteilung der Stadt vom Dienstagabend. Die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten biete Chancen für alle Bevölkerungsgruppen, die Berufsbildung spiele eine wichtige Rolle bei der Integration junger Menschen.

Die Stadt hat in den vergangenen Jahren ihr Ausbildungsangebot stark ausgebaut: 2001 wurden in einigen wenigen städtischen Lehrbetrieben 336 Lernende ausgebildet, 2021 sorgten 70 Lehrbetriebe für die Ausbildung von 1400 Lernenden in 50 verschiedenen Berufen.

Mehr zum Thema:

Corine Mauch Franken