Zürich: Bootsanlegesteg versinkt im Hafen Tiefenbrunnen
In der Nacht auf Donnerstag versank ein Teil der Beton-Mole des Hafens Tiefenbrunnen im See. Dabei wurden Boote losgerissen oder gingen ebenfalls unter.

Das Wichtigste in Kürze
- In der Nacht auf Donnerstag sank ein Teil des Zürcher Tiefenbrunnen-Hafen ab.
- Vereinzelte Boote stehen unter Wasser.
- Der Bereich wurde abgesperrt.
Am Donnerstag, kurz nach 2 Uhr, erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass ein Teil der Mole des Hafens Tiefenbrunnen im See versunken sei.
Die ausgerückten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei der Stadtpolizei Zürich stellten fest, dass ein grosser Teil der Beton-Mole, beziehungsweise des Bootsanlegestegs untergegangen war.

Gleichzeitig trafen die Polizisten auf im Wasser treibende, losgerissene Boote. Sofort wurden erste Massnahmen eingeleitet.
Mehrere Boote wurden mit in den See gezogen
Die losgerissenen Boote wurden unter Mithilfe von benachbarten Seerettungsdiensten und der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich eingesammelt, abgeschleppt und in Sicherheit gebracht.
Der Hafen Tiefenbrunnen wurde seeseitig abgesperrt. Rund um den Hafenbereich wurde eine Ölsperre errichtet.

Derzeit ist die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich als Ölwehr zusammen mit der Stadtpolizei und Kantonspolizei sowie Seerettungsdiensten im Einsatz. Weitere Ölwehren werden für den Einsatz beigezogen.

Rund ein Dutzend Boote wurden im Verlaufe des Morgens in der Zwischenzeit an anderen Plätzen belegt oder ausgewassert. Wie viele Boote sich noch unter Wasser befinden, ist noch unklar. Derzeit laufen diesbezügliche Abklärungen.
Die genaue Gründe für den Vorfall sind noch unklar
Weshalb es zu diesem Ereignis gekommen war, ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Abklärungen von Polizei und dem Forensischen Institut Zürich. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Nebst verschiedenen Abteilungen der Stadtpolizei Zürich stehen Schutz & Rettung Zürich, das Forensische Institut Zürich, mehrere Seerettungsdienste der umliegenden Gemeinden, die Seepolizei der Kantonspolizei Zürich, das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) sowie das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) im Einsatz.
Betroffene Standplatzmieter*innen erhalten ab 14 Uhr Informationen unter der folgenden Telefonnummer: 044 411 84 39.








