Stadt Zürich

    Zürich: Bootsanlegesteg versinkt im Hafen Tiefenbrunnen

    Stadtpolizei Zürich
    Stadtpolizei Zürich

    Zürich,

    In der Nacht auf Donnerstag versank ein Teil der Beton-Mole des Hafens Tiefenbrunnen im See. Dabei wurden Boote losgerissen oder gingen ebenfalls unter.

    Vorfall Hafen Tiefenbrunnen
    Im Zürcher Hafen Tiefenbrunnen ist ein Teil einer Beton-Mole im See versunken. - Stadtpolizei Zürich

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Nacht auf Donnerstag sank ein Teil des Zürcher Tiefenbrunnen-Hafen ab.
    • Vereinzelte Boote stehen unter Wasser.
    • Der Bereich wurde abgesperrt.

    Am Donnerstag, kurz nach 2 Uhr, erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass ein Teil der Mole des Hafens Tiefenbrunnen im See versunken sei.

    Die ausgerückten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei der Stadtpolizei Zürich stellten fest, dass ein grosser Teil der Beton-Mole, beziehungsweise des Bootsanlegestegs untergegangen war.

    Öl
    Auf dem Zürichsee hat sich ein Ölteppich ausgebreitet. Die Einsatzkräfte sind vor Ort. - Nau.ch / Nico Leuthold

    Gleichzeitig trafen die Polizisten auf im Wasser treibende, losgerissene Boote. Sofort wurden erste Massnahmen eingeleitet.

    Mehrere Boote wurden mit in den See gezogen

    Die losgerissenen Boote wurden unter Mithilfe von benachbarten Seerettungsdiensten und der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich eingesammelt, abgeschleppt und in Sicherheit gebracht.

    Der Hafen Tiefenbrunnen wurde seeseitig abgesperrt. Rund um den Hafenbereich wurde eine Ölsperre errichtet.

    Hafen Tiefenbrunnen
    Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Hafen Tiefenbrunnen in Zürich. - Google Maps

    Derzeit ist die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich als Ölwehr zusammen mit der Stadtpolizei und Kantonspolizei sowie Seerettungsdiensten im Einsatz. Weitere Ölwehren werden für den Einsatz beigezogen.

    Ursache
    Die Ursache ist noch unbekannt. - Nau.ch / Nico Leuthold

    Rund ein Dutzend Boote wurden im Verlaufe des Morgens in der Zwischenzeit an anderen Plätzen belegt oder ausgewassert. Wie viele Boote sich noch unter Wasser befinden, ist noch unklar. Derzeit laufen diesbezügliche Abklärungen.

    Die genaue Gründe für den Vorfall sind noch unklar

    Weshalb es zu diesem Ereignis gekommen war, ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Abklärungen von Polizei und dem Forensischen Institut Zürich. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

    Boote
    Einige Boote wurden überschwemmt. - Nau.ch / Nico Leuthold

    Nebst verschiedenen Abteilungen der Stadtpolizei Zürich stehen Schutz & Rettung Zürich, das Forensische Institut Zürich, mehrere Seerettungsdienste der umliegenden Gemeinden, die Seepolizei der Kantonspolizei Zürich, das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) sowie das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) im Einsatz.

    Betroffene Standplatzmieter*innen erhalten ab 14 Uhr Informationen unter der folgenden Telefonnummer: 044 411 84 39.

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    Kommentare

    User #1568 (nicht angemeldet)

    Die Schweiz geht vor die Hunde.

    User #6204 (nicht angemeldet)

    Skifahren ist schöner.

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    aareböötlen
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