Zürich: Ausstellung im Haus zum Rech zeigt 50 Jahre Stadtgeschichte
Vom 1. September 2026 bis 31. Januar 2027 zeigt das Haus zum Rech in Zürich die Schau «Zürich 1976–2026» mit 22 Episoden aus fünf Jahrzehnten.

Ein halbes Jahrhundert Stadtgeschichte im Haus zum Rech: Seit 1976 bewahren das Baugeschichtliche Archiv und das Stadtarchiv Zürich hier Zeugnisse der Vergangenheit. Zum 50-jährigen Jubiläum lädt die Ausstellung «Zürich 1976–2026» vom 1. September 2026 bis zum 31. Januar 2027 zu einer Zeitreise durch die jüngere Zürcher Geschichte ein.
Die Ausstellung beleuchtet anhand von 22 ausgewählten Episoden und Ereignissen, wie sich Zürich in den vergangenen fünf Jahrzehnten verändert hat. Thematisiert werden Bauprojekte und Verkehrsplanungen, aber auch nie realisierte Vorhaben und gesellschaftliche Bewegungen. Sie alle haben nicht nur das Stadtbild und das Zusammenleben beeinflusst, sondern auch zahlreiche Spuren in den Beständen des Baugeschichtlichen Archivs und des Stadtarchivs hinterlassen.
Zu sehen sind Fotografien, Pläne, Schriftstücke und weitere Quellen, die einen unmittelbaren Einblick in die Ereignisse von damals ermöglichen.
Ein buntes Begleitprogramm lädt dazu ein, den Entwicklungen aus der Ausstellung auch an Führungen vor Ort und speziellen Veranstaltungen nachzugehen.
Archive als Inspiration für die Gegenwart und Zukunft
Vom 1. September 2026 bis zum 31. Januar 2027 lassen das Haus und die Archive mit historischen Dokumenten und reichhaltigem Bildmaterial nun Erinnerungen wieder aufleben – oder über Unbekanntes und bereits wieder Vergessenes staunen. Die Ausstellung zeigt eindrücklich, weshalb Archive unverzichtbar sind: Sie helfen, Entwicklungen nachzuvollziehen und zu verstehen. Und leisten so auch einen Beitrag für künftiges Handeln und Antwort auf die Frage: Was wurde bisher noch nicht versucht, wo könnte man in der Zukunft ansetzten?
Eine Ausstellung an geschichtsträchtigem Ort
Auch der Ausstellungsort selbst ist eng mit dem Wandel Zürichs verbunden: Als die Stadt das Haus zum Rech 1961 erwarb, war dessen Zukunft ungewiss. Das stark sanierungsbedürftige und zeitweise vom Abbruch bedrohte Gebäude wurde zwischen 1969 und 1976 umfassend renoviert. Dabei kamen bedeutende mittelalterliche und frühneuzeitliche Bauteile zum Vorschein, die das Haus zu einem der wichtigsten historischen Bürgerhäuser Zürichs machen.
Seit der Türöffnung der beiden Archive im März 1976 dient es als Ort, an dem Stadtzürcher Geschichte bewahrt, dokumentiert und erforscht wird.







