Auf fünf Millionen Franken hat die Stadt Zürich die temporäre Unterstützung für freie Kulturschaffende während der Coronakrise verdoppelt. Mit den sogenannten «Arbeitsstipendien Covid-19» werden nun rund 680 professionelle Künstlerinnen und Künstler unterstützt.
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Die Stadt Zürich. - Keystone

Auf fünf Millionen Franken hat die Stadt Zürich die temporäre Unterstützung für freie Kulturschaffende während der Coronakrise verdoppelt. Mit den sogenannten «Arbeitsstipendien Covid-19» werden nun rund 680 professionelle Künstlerinnen und Künstler unterstützt.

Neben der Verdoppelung des zur Verfügung stehenden Betrags hat die Stadt die möglichen Förderbeiträge um einen Drittel gekürzt. Pro Person gibt es nun maximal 8400 Franken, wie die Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte.

Die Anpassungen bei der Stipendienvergabe waren nötig, weil bis zum Ende der Eingabefrist am 22. Januar 980 Gesuche eingegangen sind. Die beantragte Fördersumme belief sich auf fast zehn Millionen Franken.

Das Fördergefäss «Arbeitsstipendium Covid-19» war Ende 2020 eingeführt worden, um freie Kulturschaffende, die nicht Mitglied einer Ausgleichskasse sind, zu unterstützen.

Nebst den Stipendien unterstütze die Stadt Zürich auch die kantonalen Ausfallentschädigungen für städtisch subventionierte Kulturinstitutionen, hiess es in der Mitteilung weiter. Insgesamt setze die Stadt in diesem Jahr zehn Millionen Franken zusätzlich für den Kulturbereich ein.

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