Stadt will Pflege- und Betreuungsberufe stärken

    Stadt Zürich
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    Die Stadt Zürich ist bestrebt, attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und lange im Beruf zu halten.

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    Blick auf die Stadt Zürich. - keystone

    Die städtischen Gesundheitsinstitutionen sind für die Wahrnehmung ihrer öffentlichen Gesundheitsaufgaben auf engagierte, gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Um im verstärkten Wettbewerb um Fach- und Führungskräften bestehen zu können, bietet die Stadt bereits heute attraktive Anstellungsbedingungen: familienfreundliche Arbeitsund Teilzeitmodelle, branchengerechte Löhne und gute Sozialleistungen.

    Mitarbeitende in der Pflege und Betreuung sind jedoch grösseren physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt als in manch anderen Berufen. Dies hat sich gerade auch während der Corona-Pandemie sehr deutlich gezeigt.

    «Wir wollen zufriedene Mitarbeitende, die wir ausbilden, die lange im Beruf bleiben, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren können und denen wir attraktive Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Dementsprechend nimmt die Stadt die Anliegen ernst», sagt Stadtrat Andreas Hauri. Der Stadtrat wird Verbesserungsmöglichkeiten für Mitarbeitende in den Pflege- und Betreuungsberufen prüfen. Der Stadtrat reagiert damit auf zwei Motionen (GR Nr. 2020/156 und GR Nr. 2020/178), die im Gemeinderat eingereicht wurden.

    Verbesserung bei Ausbildung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

    Der Stadtrat sieht an verschiedenen Orten Ansatzpunkte für Verbesserungsmöglichkeiten. Ein wichtiger Faktor ist dabei, die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Der Stadtrat will deshalb neue Arbeitszeitmodelle fördern, die beispielsweise berücksichtigen, dass in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Zeitmodelle zur Entlastung derPflegenden beitragen können.

    Im Ausbildungsbereich sollen sowohl der Anteil an Ausbildungsstellen als auch neue Ausbildungsmodelle im Bereich der Pflege und Betreuung geprüft werden. Zudem soll ein stärkerer Fokus auf die Ausbildung von Führungskräften gelegt werden, denn eine gute Führungskultur, vor allem seitens der oder des direkten Vorgesetzten, trägt massgeblich zur Arbeitszufriedenheit bei. Durch gemeinsame Personalmarketingaktivitäten positionieren sich die städtischen Institutionen noch stärker als spannendes Lernund Arbeitsgebiet für sämtliche Pflege- und Betreuungsberufe.

    Überprüfung der Funktionseinstufung

    Der Stadtrat will zudem die Funktionseinstufung der Pflege- und Betreuungsberufe sowie weiterer nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe innerhalb des städtischen Lohnsystems überprüfen. Abschliessend soll zudem eine systematische Erhebung der verschiedenen Ursachen erfolgen, die dazu führen, dass Mitarbeitende vorzeitig aus dem Pflegeberuf ausscheiden.

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