Stadt plant dauerhafte psychologische Beratung
Nach positiven Erfahrungen soll die kostenlose psychologische Mitarbeitendenberatung der Stadt Zürich ab 2028 dauerhaft angeboten werden.

Wie die Stadt Zürich berichtet, läuft das Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) bis Ende 2027. Danach soll die flächendeckende, kostenlose psychologische Mitarbeitendenberatung ab 1. Januar 2028 dauerhaft eingeführt werden. Mit dem Angebot will der Stadtrat Prävention, Früherkennung und frühzeitige Intervention bei psychischen Belastungen stärken, Fehlzeiten reduzieren und die Stadt als attraktive Arbeitgeberin weiter profilieren.
Die vertrauliche Beratung soll in einem Umfang von bis zu drei Sitzungen kostenlos bleiben. Mitarbeitende könnten sie weiterhin bei psychischen Belastungen im Arbeitskontext auf Eigeninitiative in Anspruch nehmen. Der Fokus liegt darauf, die psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten oder wiederherzustellen.
Die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt sind positiv. Im Zeitraum von 2023 bis 2025 haben sich 737 Personen aus allen Departementen für eine Beratung angemeldet. Die Rückmeldungen von Beratenden und Mitarbeitern ergeben: Die Gesamtzufriedenheit mit der Beratung ist sehr hoch. Die Betroffenen betonen die positive und hilfreiche Wirkung und schätzen den niederschwelligen Zugang.
Präventive Wirkung
Ein psychologisches Beratungsangebot greift präventiv. Mitarbeitende können bereits vor einer Erkrankung oder einem möglichen Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess erreicht werden. Das Angebot würde die bestehenden städtischen Angebote zur Reintegration – Case Management und «CMplus» – ergänzen.
Deshalb beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat, ab 1. Januar 2028 jährlich 250’000 Franken für die dauerhafte Einführung der psychologischen Mitarbeitendenberatung bereitzustellen.






