Es ist eine Formsache gewesen: Regierungsrätin Silvia Steiner tritt für die Mitte-Partei bei den Wahlen 2023 erneut an. Die Bildungsdirektorin wurde am Mittwochabend von den Delegierten mit Applaus nominiert.
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Silvia Steiner ist Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren. - Keystone

Steiner stellt sich für eine dritte Amtszeit in der Zürcher Regierung zur Verfügung. Die 64-Jährige steht seit 2015 der Bildungsdirektion vor, seit 2017 präsidiert sie auch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren.

Die Partei zeigt sich davon überzeugt, dass sie mit Steiner eine starke Vertretung im Regierungsrat hat. «Im Gegensatz zu den Polparteien am rechten und linken Rand, deren Politik zu Blockaden führt, setzt die Mitte auf eine gemeinsame Politik.» Dies sei in den aktuell unruhigen Zeiten besonders wichtig.

Am 12. Februar 2023 dürften sich damit alle sieben bisherigen Regierungsratsmitglieder der Wiederwahl stellen. Einzig der parteilose Sicherheitsdirektor Mario Fehr hat sich über eine erneute Kandidatur noch nicht geäussert.

Zudem werden auch verschiedene neue Kandidierende antreten; so wollen etwa die Freisinnigen ihren 2019 verlorenen zweiten Sitz zurückholen und die Grünliberalen ihren ersten Sitz erobern.

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