Stadt Zürich

    Kantonsrat will Rechenzentren zum Heizen von Wohnungen verpflichten

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Rechenzentren im Kanton Zürich sollen ihre Abwärme künftig in Wärmeverbünde einspeisen, um damit Wohnungen heizen zu können.

    Kanton Zürich
    Wappen des Kantons Zürich. (Symbolbild) - Keystone

    Der Kantonsrat hat am Montag, 31. Oktober 2022, ein dringliches Postulat von GLP, SP und EVP mit 139 zu 28 Stimmen überwiesen.

    Es liege doch auf der Hand, mit der Abwärme der Rechenzentren unsere Wohnungen zu heizen statt die Umwelt, begründete GLP-Kantonsrat Michael Zeugin (Winterthur) den Vorstoss.

    Es sei wichtig, diese Verpflichtung zum Anschluss an einen Wärmeverbund jetzt zu verankern, bevor alle Rechenzentren gebaut seien und dann möglicherweise am falschen Ort.

    Der Regierungsrat war eigentlich bereit, den Vorstoss zu bearbeiten.

    Frontalangriff gegen die neue Branche der Datencenter

    Die FDP war jedoch dagegen, weshalb das Thema überhaupt in den Rat kam. Für sie ist es ein Frontalangriff gegen die neue Branche der Datencenter.

    Das schade der Digitalisierung und dem Kanton Zürich. Datencenter verbrauchen in der Schweiz etwa 2,1 Milliarden Kilowattstunden.

    Das neue Rechenzentrum des US-Unternehmens Vantage in Winterthur-Hegi beispielsweise braucht halb so viel Strom wie die ganze Stadt.

    Der Regierungsrat hat nun ein Jahr Zeit, einen Bericht mit Antrag auszuarbeiten.

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