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    blindekuh in der Coronakrise mit einem blauen Auge davongekommen

    Blindekuh
    Blindekuh

    Zürich,

    Die Dunkelrestaurants blindekuh in Basel und Zürich haben im Pandemiejahr 2020 über die Hälfte ihres Umsatzes eingebüsst.

    Restaurant
    Eine Frau schöpft im Restaurant eine Suppe. - Keystone

    Gleichwohl resultierte dank grosszügiger Spenden nur ein minimaler Verlust. Für 2021 erhofft sich die Stiftung eine schrittweise Verbesserung der Situation. Zürich, 29. April 2021. Die Viruskrise hat die beiden Dunkelrestaurants blindekuh in Zürich und Basel genauso hart getroffen wie die gesamte Gastronomiebranche.

    Aufgrund der behördlichen Anordnungen konnte der Betrieb in Zürich im Gesamtjahr 2020 nur an 224 statt wie geplant 340 Tagen geöffnet und für Restaurantgäste zugänglich sein. In Basel gab es statt der geplanten 182 nur gerade 123 Betriebstage für die blindekuh.

    Als Folge davon sind die Einnahmen entsprechend eingebrochen. Total erwirtschaftete die Stiftung blindekuh im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 1'684'704 Franken, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um fast 54 Prozent entspricht. In Zürich erreichte der Umsatz 49 Prozent des Vorjahres, in Basel sogar nur 35 Prozent.

    Gleichwohl hält sich der wirtschaftliche Schaden im Rahmen. Der Verlust belief sich unter dem Strich nur auf 15'222 Franken. Dieses in Anbetracht der Verhältnisse erträgliche Resultat ist die Folge von grosszügigen Spenden und Zuwendungen, von der die Stiftung profitieren durfte.

    Umsetzung der Strategie 2020 – 2025

    Neben den kurzfristigen Bemühungen zur finanziellen Abfederung von Corona-bedingten Einbussen in der Stiftung blindekuh, beschäftigte sich der Stiftungsrat zuletzt intensiv mit der Umsetzung der festgelegten «Strategie 2020 – 2025».

    Ein wesentlicher Bestandteil davon ist laut Stiftungspräsidentin Christina Fasser die Frage, wie das positive Image der blindenkuh künftig noch besser für das Fundraising genutzt werden könne. «Wir beschäftigen uns beispielsweise intensiv damit, wie wir mit neuen und innovativen Methoden des Fundraisings das allgemeine Spendenaufkommen künftig noch erhöhen können», so Fasser.

    Was die schrittweise Öffnung der beiden Dunkelrestaurants in Zürich und Basel betrifft, ist die Stiftungspräsidentin zuversichtlich. «Bis der Alltag aus der Zeit vor der Pandemie wieder einkehrt, dürfte wohl noch einige Zeit verstreichen.» Gleichwohl glaubt sie, dass die blindekuh das Vertrauen für den Besuch in Dunkelrestaurants rasch zurückgewinnen werde. Kommerzielle Zuversicht herrscht auch bei den beiden Betriebsleitern der blindekuh Zürich (Adrian Schaffner) und Basel (Ralph Bucherer).

    Beide rechnen mit einem gegenüber Vorjahr deutlich erfolgreicheren 2021. «Wir hoffen, bald wieder unsere Tore öffnen zu können und so sowohl unseren Angestellten als auch unseren Gästen den Alltag wieder etwas abwechslungsreicher gestalten zu können», so Adrian Schaffner.

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