Bei der Stadt Zürich haben bereits 939 Vermieter von Geschäftsliegenschaften zusammen mit ihren Mietern ein Gesuch für das so genannte «Drei-Drittels-Modell» eingereicht. Dabei zahlt die Stadt ein Drittel der Miete, Vermieter und Mieter ebenfalls je ein Drittel. In dieser Woche werden die ersten Beiträge ausgezahlt.
Zürich Richtplan
Blick auf die Stadt Zürich. - Keystone

Bei der Stadt Zürich haben bereits 939 Vermieter von Geschäftsliegenschaften zusammen mit ihren Mietern ein Gesuch für das so genannte «Drei-Drittels-Modell» eingereicht. Dabei zahlt die Stadt ein Drittel der Miete, Vermieter und Mieter ebenfalls je ein Drittel. In dieser Woche werden die ersten Beiträge ausgezahlt.

Das «Drei-Drittels-Modell» unterstützt lokale Gewerbler, die ihr Geschäft wegen der Corona-Pandemie schliessen mussten oder deutlich weniger Umsatz erwirtschaften. Insgesamt stehen bei der Stadt dafür in fünf Tranchen insgesamt 20 Millionen Franken bereit.

Wie die Stadt am Freitag mitteilte, stellten bisher 939 Vermieter von Geschäftsliegenschaften zusammen mit ihren Mietern ein Gesuch um Unterstützung. Von diesen wurden bisher 521 gutgeheissen, nur eines wurde abgelehnt. Die restlichen Gesuche werden noch bearbeitet.

Die meisten bewilligten Gesuche betreffen die Gastronomie und den Detailhandel. Danach folgen Fitnesscenter und Wellnessangebote, Bars und Clubs sowie Kultur- und Freizeitangebote.

Die Stadt weist darauf hin, dass die vom Stadtparlament gesprochenen 20 Millionen Franken noch nicht ausgeschöpft seien. Sie empfiehlt betroffenen Unternehmen deshalb, noch bis Ende April ein Gesuch einzureichen. Die Mietbeiträge können, weil noch genügend Geld vorhanden ist, auch rückwirkend für die Zeit ab Dezember 2020 beantragt werden.

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