Im Zoo Zürich gibt es in diesem Jahr 25 Jungstörche. Am Mittwoch wurden sie mit Hilfe der grossen Autodrehleiter von Schutz & Rettung beringt. So können sie eindeutig identifiziert werden.
Ein Weissstorch im Zoo Zürich stopft die hungrigen Mäuler seiner Jungen.
Ein Weissstorch im Zoo Zürich stopft die hungrigen Mäuler seiner Jungen. - sda - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Wie viele Jungstörche die ersten Wochen überleben, hängt stark von der Witterung ab, wie der Zoo am Donnerstag mitteilte. So sorgte das warme und trockene Wetter im Frühling 2018 und 2020 für Rekorde mit 44 und 40 Jungstörchen.

In diesem Jahr sind es deutlich weniger. Insgesamt brüteten Störche in 24 Nestern. Die 25 Jungvögel, die überlebt haben, verteilen sich auf 14 Nester.

Bei den Weissstörchen im Zoo handelt es sich um eine wildlebende Kolonie. Nur dank Wiederansiedlungsmassnahmen ist der in der Schweiz einst ausgestorbene Vogel wieder heimisch, wie es in der Mitteilung heisst.

Dass die Population weiter wächst, hängt unter anderem mit dem veränderten Zugverhalten zusammen. So fliegen viele Störche zum Überwintern nicht mehr nach Afrika, sondern verbringen die kalte Jahreszeit in Spanien. Durch den kürzeren Flug gibt es weniger Ausfälle.

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