Die Zuger Gemeinden haben Notfalltreffpunkte definiert, an denen sie die Bevölkerung informieren und versorgen können, wenn bei einer Katastrophe Kommunikationsmittel und Infrastrukturen ausfallen. Ab 1. Dezember sind alle 28 Treffpunkte in den elf Zuger Gemeinden betriebsbereit.
Notfalltreffpunkt
Notfalltreffpunkt - Gemeinde Flawil

Diese dienen als erste Anlaufstellen für die Einwohnerinnen und Einwohner einer Gemeinde oder eines Stadtquartiers bei einem Grossereignis, wie die Zuger Sicherheitsdirektion am Mittwoch mitteilte.

An diesen Treffpunkten erhalten sie Informationen zur aktuellen Situation, können um Hilfe suchen und Angehörige finden. Verletzten wird dort Erste Hilfe geboten. Je nach Standort und Lage kann auch Strom für Lebenswichtiges wie etwa Beatmungsgeräte bezogen werden.

Die Treffpunkte können auch als Abgabestellen für Trinkwasser oder zur Deckung anderer Grundbedürfnisse genutzt werden. Im Fall einer bevorstehenden Evakuierung sollen sie als Sammelpunkt für denjenigen Teil der Bevölkerung dienen, der sich nicht eigenständig aus der Gefahrenzone begeben könne, heisst es weiter.

Die Gemeinden schalten Infoflyer zu den Notfalltreffpunkten auf und verteilen sie in alle Haushalte.