Bei Bohrarbeiten am Montag, 21. und Dienstag, 22. Februar 2022 in Zug ZG, sind über 100 Liter eines Wasser-Glykose-Gemischs in einen Meteorschacht geflossen.
Glykolkonzentrat in Abwasserleitung gelaufen. - Zuger Polizei

Bei Bohrarbeiten auf einer Baustelle an der Zugerbergstrasse in der Stadt Zug wurden am Montag, 21. Februar sowie am Dienstag, 22. Februar 2022, gesamthaft rund 120 Liter eines Wasser-Glykose-Gemischs in einen Meteorschacht geleitet.

Dies wurde am Mittwochmorgen, 23. Februar 2022, durch den Bauleiter festgestellt. Die betroffene Meteorleitung wurde durch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) mit mehreren Hundert Litern Wasser gespült und anschliessend von einer Kanalreinigungsfirma ausgepumpt.

Keine Gefahr für Bevölkerung wie auch die Umwelt

Für die Bevölkerung wie auch die Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Wasserproben im Mänibach und dem Zugersee ergaben keine Beeinträchtigung der Gewässer.

Der Verursacher, ein 44-jähriger Arbeiter, wird verzeigt und muss sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

Im Einsatz standen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) sowie Mitarbeitende vom Amt für Umweltschutz (AFU), eines Kanalreinigungsunternehmens und der Zuger Polizei.

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