Wie die Gemeinde Oberägeri mitteilt, hat die Gemeindeversammlung am 17. Juni 2024 die Rechnung 2023 mit einem Mehrertrag von 5'121'530 Franken bewilligt.
Das Dorfzentrum in Oberägeri.
Das Dorfzentrum in Oberägeri. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel
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Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Mehrertrag von 5'121'530 Franken ab. Budgetiert war ein Mehraufwand von 2'494'600 Franken.

Dieses Ergebnis basiert einerseits auf Mehreinnahmen beim Fiskalertrag, bei den Entgelten, beim Transferertrag, beim ausserordentlichen Ertrag und andererseits auf Minderaufwänden beim Personalaufwand, beim Sachaufwand, bei den Abschreibungen und beim Transferaufwand.

Die Investitionsrechnung schliesst mit Nettoausgaben von 839'562 Franken ab. Budgetiert waren Nettoausgaben von 4'843'000 Franken.

Anträge zur Verwendung

Die SVP Oberägeri stellt den Antrag, 10'000 Franken von den Unterstützungen im Inland an Institutionen im Ägerital zukommen zu lassen.

Dem Antrag wird grossmehrheitlich zugestimmt.

Das Forum und GLP beantragen eine Verdoppelung der Unterstützungen für Hilfe im Ausland.

Die zusätzlichen 30'000 Frankensollen vor allem in Projekte fliessen, die Kindern zu Gute kommen. Die Anwesenden lehnen diesen Antrag grossmehrheitlich ab.

Förderung preisgünstigen Wohnraums

Der Antrag von Ernst Merz, eine Million Franken als Einlage in die Steuerausgleichsresreve zu nehmen, wurd mit grosser Mehrheit und wenigen Gegenstimmen abgelehnt.

Ebenso der Antrag der FDP, 1’500’000 Franken für eine Einlage in Steuerausgleichsreserve, welche im Folgejahr zusätzlich als Steuerrabatt den Einwohnern zugutekommt, wird grossmehrheitlich abgelehnt.

Jedoch der FDP-Antrag, 1’500’000 Franken zur Förderung von preisgünstigem Wohnraum einzusetzen, wird mit 87 Ja-Stimmen angenommen.

Ein weiterer Antrag der FDP, 1’500'000 Franken zur Förderung von betreutem Wohnen im Alter einzusetzen, wird 61 Ja-Stimmen und Nein-42 Stimmen angenommen.

Gesamtverteilung des Mehrertrags

Von dem Mehrertrag von 5’121’529,57 Franken gegen 100'000 Franken an die Unterstützungen im Inland, und davon 10'000 Franken an die Institutionen im Ägerital.

30'000 Franken werden für die Unterstützungen im Ausland bereitgestellt. 1'500'000 Franken gegen an die Förderung von preisgünstigem Wohnraum und ebenfalls 1'500'000 Franken an die Förderung von betreutem Wohnen im Alter.

1’990'000 Franken wurden als finanzpolitische Reserven designiert und 1529,57 Franken werden dem übrigen Eigenkapital zugewiesen.

Die Anwesenden stimmen den Anträgen mit grossem Mehr und wenigen Gegenstimmen zu.

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