Delémont stoppt Zuger Lauf: Bittere 0:2-Heimniederlage
Nach dem Aufwärtstrend verliert Zug 94 gegen ein kämpferisches Delémont mit 0:2. Trotz Leistungssteigerung nach der Pause blieb das Team offensiv zu harmlos.

Nach zuletzt sehr guten Leistungen und Resultaten enttäuschte die 1. Mannschaft im Spiel gegen den Tabellenvorletzten Delémont und verlor zurecht mit 0:2, berichtet Zug 94. Ganz so schlecht, wie dies tönt, war das Team aber nicht. Denn erstens war Delémont ein (wie erwartet) starker Gegner und zweitens steigerte sich das Team nach der Pause deutlich.
Delémont kam nach Zug und brauchte dringend Punkte im Abstiegskampf. Und genauso spielten die Jurassier von Anfang an: mit dem Messer zwischen den Zähnen, viel Energie und grossem Siegeswillen. In den ersten fünf Minuten kamen die Gäste so schon zu drei Abschlüssen.
Alle Schüsse gingen zwar neben das Tor, aber sie zeigten, wie Delémont spielen wollte. Zug brauchte einen Moment, um seinerseits im Spiel anzukommen, hatte dafür in der elften Minute die grösste Chance bis anhin. Der Schuss aus der Drehung von Gustavo Campello ging aber knapp am Tor vorbei.
Delémont nutzt Zugs Unsicherheiten eiskalt aus
Nur fünf Minuten später fiel dann das erste Tor für Delémont. Nach einem weiteren schnellen Angriff über links konnte der Jurassische Mittelstürmer nach einer Flanke den Ball an Matthias Grob vorbei ins Zuger Tor lenken.
Zug versuchte zwar zu reagieren, hatte aber Mühe im Spiel von hinten heraus und spielte vor allem quer oder sogar rückwärts. Somit nahm die Mannschaft sich selbst das Tempo aus dem Spiel und kam in der ersten Halbzeit zu keinen nennenswerten Torchancen.
Kurz vor der Pause schlug dann Delémont ein zweites Mal zu. Wiederum war es der grossgewachsene und athletische Mittelstürmer, der zwar seinen ersten Abschluss von Matthias Grob abgewehrt sah, den Abprallen dann aber souverän einschieben konnte. Somit stand es zur Pause 0:2.
Wechsel bringen keine Wende
Trainer Vural Oenen wechselte nach der Pause gleich auf drei Positionen. Das Ziel war klar: mehr offensiven Schwung und besseres Spiel von hinten heraus. Und man spürte, dass diese Wechsel mehr Energie brachten.
Das Team versuchte alles, war aber bei diesem Spiel offensiv zu harmlos, um die Jurassier noch einmal in Schwierigkeiten zu bringen. Im Gegenteil, als Zug hinten öffnete, hatten die Gäste gegen Ende des Spiels noch einige hochkarätige Chancen zur Erhöhung des Skores. Sie liessen diese aber liegen.
Zug seinerseits hatte über das ganze Spiel gesehen nach vorne Mühe. Einzig die Chance von Gustavo Campello zu Beginn und drei Schüsse des wiederum sehr aktiven Dein Barreiro schauten offensiv heraus. Das war zu wenig gegen einen cleveren und starken Gegner.
Nächste Herausforderung wartet im Jura
Am nächsten Samstag wartet ein weiterer starker Gegner auf die Zuger: Es geht in den Jura zu Courtételle, das derzeit auf Platz drei liegt.






